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  Vereinsmeisterschaft 2011
veröffentlicht von Jan am 08.06.2011
     
 
Es war mal wieder so weit. Samstag der 28.Mai war der auserkorene Tag für die wohl beliebteste ATV-Veranstaltung des Jahres. Diesmal wollte ich es besonders gut machen und hatte mir dafür ein paar Dinge ausgedacht.

Zum einen luden wir ein paar ehemalige Spieler ein, die uns über viele gemeinsame Jahre ans Herz gewachsen waren und die wir aufgrund räumlicher Trennung nie, oder selten wiedergesehen hätten. Und zum anderen gab es im Anschluss des sportlichen Teils einen rein geselligen Ausklang. Dazu organisierte uns Vitalij, Terrasse, Grill und Gemeindehaus seiner Kirche. Untermalt wurde der Abend von Klaviermusik. Live vorgetragen von Jurij.

Durch die vielen Neuzugänge in letzter Zeit und die ehemaligen Spieler rechnete ich mit einer Teilnehmerzahl weit über 30. Weit gefehlt. Es hatten erstaunlicherweise doch viele keine Zeit, desweiteren gab es krankheitsbedingte Absagen (zum Glück kein EHEC) und so waren wir 25 Einzelspieler + Britta, die nur das Doppel mitspielen wollte.

Alle waren bester Laune und hoch motiviert. Das Buffet stand für das erste, oder zweite Frühstück bereit und für Getränke war auch gesorgt. So soll es sein. Ideale Bedingungen für einen erfüllten Tag.

Aus den fünf ausgelosten Gruppen sollten die jeweils Ersten und Zweiten, sowie die vier besten Dritten in das Hauptfeld kommen und die verbliebenen Spieler in die Trostrunde ihren Platz finden. In der ersten Runde des Hauptfeldes würden die Verlierer dann die Trostrunde zu einem 16er-Feld auffüllen. Bevor es dann weiterging, begannen wir mit der Doppelkonkurrenz. Dabei wurde eine Setzliste in der Mitte getrennt und aus den beiden entstandenen Lostöpfen die Doppelpaarungen ermittelt. Dieses System hat in der Vergangenheit viel Spaß bereitet und immer mal wieder Spieler zusammengebracht die dann überraschendes leisteten.

In Gruppenspielen der Einzelkonkurrenz lief alles noch wie erwartet. Doch die erste Hauptrunde brachte zwei Überraschungen. Bernd setzte sich gegen Olaf durch und Michael, was wohl die größere Überraschung war, besiegt in einem Klassespiel Mark. Die beiden Unterlegenen sahen sich umgehend in der Trostrunde als Kontrahenten wieder und Mark ebnete mit dem Sieg gegen Olaf den Weg zum Finale, dass er dann am Ende seiner Kräfte in fünf Sätzen gegen Andre verlor.

Mark musste ja auch unbedingt die meisten Spiele aller Teilnehmer absolvieren. Sein Siegeswille trieb ihn auch im Doppel bis in das Finale. Zusammen mit Jan G. blieb ihm allerdings auch hier nur der zweite Platz vergönnt, denn Maik und Martin waren an diesem Tag nicht zu bezwingen.

Im Hauptfeld fand Bernd dann seinen Meister in Maik, der damit in das Hauptrundenfinale einzog. Dort traf er auf Günni, der bis dahin weder in der Vor- noch in der Hauptrunde auch nur einen Satz abgab. Hut ab. Im Finale wurde es dann enger für ihn. Wir bekamen fünf Sätze geboten und Günni holte sich am Ende den Pott zum zweiten Mal seitdem er beim ATV ist. Schnell mal recherchiert? Das ist seit Okt. 2005 Und das hat seit dem kein anderer geschafft. Wir hatten immer einen anderen Sieger. Glückwunsch Günni.



Zu den Spielergebnissen:

Nachdem alle ?Sieger? gehrt waren und glücklich und stolz ihre Preise und Urkunden verstaut hatten, packten wir schnell alles zusammen, duschten und machten uns auf dem Weg zum Gemeindehaus in der Palmaille 2.

Dort saßen erstmal alle auf dem Trockenen, weil der Autor in seiner Organisation offensichtlich etwas nicht richtig zu Ende gedacht hatte. Naja, Dinge passieren. Man muss ja auch nicht versuchen fast alles alleine zu machen. Als, ich dann endlich, nach einem Umweg über den Homekühlschrank und den Getränkemarkt auch eintrudelte, fand ich immer noch fröhliche Menschen vor und dies blieben auch so. Ich muss sagen, das kann man so mal wieder machen. Ich meine natürlich einen Grillabend bei Vitalij im Gemeindehaus mit Live-Musik von Jurij.

Zur
     
  Klassenfahrt nach SPO
veröffentlicht von Alexandra am 06.06.2011
     
 
Nachdem uns die Planung unserer Damen-Aufstiegsfahrt zunächst von Amsterdam über Sylt und auch nach Damp führte, waren wir schlussendlich in St. Peter Ording gelandet. Dafür sprach, dass wir dort ein Häuschen gefunden hatten, in dem beide Damenmannschaften Platz hatten und das groß genug war, um auch Besuch zu empfangen. Der Besuch war männlich und setzte sich aus Teilen der ersten, zweiten, dritten und vierten Herren zusammen, die zwar alle nur mehr oder weniger was zu feiern hatten, aber Mann muss ja auch nicht immer einen Grund haben...

Der Einkauf für dieses Fest stellte Judith und mich vor eine echte Herausforderung. Wie viele Würstchen und Steaks braucht man für 15 Personen für 2 Tage, wobei 3 Personen nur einen Tag bleiben? Und brauchen wir außer Fleisch sonst noch was und wenn ja, was? Um die Getränke kümmerten sich zum Glück Larissa und Jan, da konnte nix schief gehen...

Somit stand das Rahmenprogramm fest, der Rest würde sich finden. Genau wie der Strand. Und das Wasser. Wer SPO kennt, der weiß, dass das gar nicht so einfach ist. Einige Verwegene machten sich bereits kurz nach Ankunft auf die Suche. Als Randnotiz sei erwähnt, dass das nahezu hochsommerliche Wetter der letzten Wochen genau an diesem Wochenende eine kleine Pause machte und die Natur (und uns) mit dem lang ersehnten Regen versorgte. Aber wozu gibt es Markisen, Winterjacken und Decken? Und auch am Grill kann man sich wunderbar aufwärmen. War ja auch kein Kindergeburtstag. Oder etwa doch? Zumindest unsere Gesangsdarbietungen an der Playstation deuteten darauf hin. Besonders Piwi entpuppte sich als Ausnahmetalent und wurde zum ungekrönten Singstar des Abends.

Und sonst? Wir haben gelernt, dass man Gin nicht als Kurze trinken sollte. Ein kurzes Nickerchen im Strandkorb bedeutet nicht, dass man danach wieder fit ist. Judith schlägt Piwi 3:0 und zwar nicht im Tischtennis. Der Eurovision Song Contest ist immer noch schlecht. Der Strand von SPO ist wirklich, wirklich, wirklich breit. Manchmal gehört ein Stuhl vors Klo. Und vieles mehr, aber das führt zu weit...



Zur
     
  Samstag, 04.06.11. kein Training!
veröffentlicht von Alexandra am 29.05.2011
     
 
Aufgrund des Brückentages am 03.06.11 und des langen Wochenendes findet am Samstag 04.06.11 kein Training statt.
     
  ...und auch Poppenbüttel 2...
veröffentlicht von Judith am 21.05.2011
     
 
...konnte im Mixed grandios besiegt werden.

Mit einem deutlichen 13:1 konnten wir Mädels (Alex und ich) mal wieder beweisen, dass wir auch in der Hamburgliga ganz gut mithalten könnten. Und die Jungs (David und Olaf) konnten zeigen, dass sie trotz 5 Punkten Vorgabe noch gegen Hamburgliga-Mädels bestehen können...

Das Ergebnis klingt allerdings deutlicher als es war. Das ein oder andere Spiel wurde erst im fünften Satz entschieden. Aber Sieg ist Sieg :-) Lediglich Olaf und Alex mussten eines ihrer Mixed-Doppel abgeben. Es sei ihnen verziehen!

Spaß hat es wieder mal gemacht, anstrengend war es auch.
Ich bin auf das Ergebnis in der nächsten Woche gespannt, wenn ihr ohne mich, dafür aber mit unserem Joker Larissa gegen Poppenbüttels Erste antreten dürft.
Macht mich stolz!
     
  ATV schlägt SC Urania ?
veröffentlicht von Alexandra am 12.05.2011
     
 
... im Mixed!

Mit einem grandiosen 8:6 Sieg starten wir in die Mixed-Runde der Spielklasse 3. Schön war's, spannend war's und anstrengend auch irgendwie: Mit jeweils 2 Mixed-Doppeln, einem Doppel, einem Einzel und einem Mixed-Einzel ist man die ganze Zeit doch gut beschäftigt, zumal alle Spiele durchgespielt werden.

Hervorragend geschlagen haben sich: ein angeschlagener David, ein top-fitter Olaf, eine genesende "Hanna Susanna" und eine anfangs leicht gestresste Alex.

Wir Mädels können sogar gegen Hamburgliga-Damen bestehen, die Jungs auch zum Teil (trotz 5 Punkten Vorgabe), im Mixed brauchten wir eine gewisse Anlaufphase, und im Großen und Ganzen lief eigentlich alles erstaunlich rund.
So kann es weitergehen und zwar schon nächsten Donnerstag in unserer ehrwürdigen Halle.
     
  2. Damen: Mission accomplished
veröffentlicht von Alexandra am 07.05.2011
     
 
Ein Bericht von Sina

Schon länger war es klar, dass wir unsere Konkurrenten abgehängt hatten. Der zweite Platz in der Liga und damit der Aufstieg waren uns sicher. Trotzdem hat sich die Sache noch nicht rund angefühlt. Es sollte auch der Rest der Spiele gewonnen werden?

Das geschah mit unserem Sieg gegen die 2. Mannschaft aus Lokstedt. Ein Doppel mussten wir den Gegnern überlassen und Michaela verlor ihr erstes Einzel. Dafür gewann sie aber dann das letzte und für uns den Sieg bringende Spiel. Endstand also 7:2 für die Damen des ATV.

An dieser Stelle muss ich etwas nostalgisch werden. Mädels, es war eine super Saison !!! Eine tolle Mannschaft, die es immer und ohne großes Aufhebens geschafft hat, vollständig anzutreten und in der vollkommen neuen Formation den Aufstieg zu holen.

Auf in die nächste Saison und dass wir den Klassenerhalt schaffen !!!
     
  Mixed-Serie 2011
veröffentlicht von Alexandra am 02.05.2011
     
 
Auch dieses Jahr werden wir wieder an der sogenannten Mixed-Serie teilnehmen, die im Mai und Juni stattfindet.

Die Termine stehen jetzt auf unserer Homepage. Bitte beachtet dabei, dass an den beiden Donnerstags-Heimspieltagen die Halle nur zur Hälfte für Training genutzt werden kann. Für das Freitags-Heimspiel am 10.06. bedeutet es, dass die Halle für Training auf jeden Fall geöffnet ist.

Wir starten dieses Jahr in der Spielklasse 3 (Damen und Herren ab 2. Landesliga und höher).
Mit dabei sind: David, Olaf, Bernd, Judith, Alex und Britta.
Zuschauer, die uns unterstützen möchten, sind natürlich herzlich willkommen!
     
  Tschüß ATV
veröffentlicht von Maik am 27.04.2011
     
 
Es war mein letztes Spiel für den ATV!
Standesgemäß siegten wir 9:0 gegen bereits abgestiegende Osdorfer. Am Ende steht die erste Herren Mannschaft des ATV wieder auf dem 4. Platz in der 1.Landesliga. Mit ein bißchen mehr Konstanz des ein oder anderen wäre evtl. auch mehr möglich gewesen.
Das muss dann wohl die Zukunft bringen.

6 Jahre war ich nun dabei, und ich muß sagen, dass waren richtig tolle 6 Jahre! 9 Jahre waren es insgesamt in Hamburg für mich, in denen ich viel erlebt und gelernt habe, ja sogar meine Familie gegründet habe.

Beim ATV habe ich viele nette und auch crazy people kennen und schätzen gelernt. Ich denke darüber hinaus sind einige tolle Freundschaften entstanden.
Viele eindrucksvolle zum Teil hochklassige Freitage, an denen so mancher Schweißtropfen lief, liegen hinter mir. Schweiss für eine richtig
Geile Tischtennis - Abteilung!!!

Wir haben, glaube ich, ziemlich viel gemeinsam geschafft, an anfang wollte ich nach dreijähriger TT- Abstinenz eigentlich nur mal wieder probieren was noch so geht beim Tischtennis....

Herausgekommen sind 6 Jahre in der ersten Mannschaft, zwei Jahre als Jugendtrainer und zwei Jahre als Mannschaftsführer. So eine Entwicklung hätte ich vorher bei mir nie für möglich gehalten.
Es waren harte und schwierige Situationen zu meistern, aber es hat mir eigentlich immer Spaß gebracht.

Ich kann mich dafür nur bei Euch bedanken!

Der letzte Abend war wieder ein richtig toller Tischtennis- Event in unserer Halle. Vielen Dank für die anschließend nette Verabschiedung und die presente im Roth.

Ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen mit Euch bei den Vereinsmeisterschaften, ich will nochmal den Pott holen!
Trainiert schön fleisig, ich habe hier auch schon wieder trainiert.

Viele liebe Grüße aus Bremen sendet Euch
der Maik
     
  3. Herren - DIE ENTSCHEIDUNG, ODER EINE PUNKTLANDUNG PER EXCELANCE
veröffentlicht von Jan am 17.04.2011
     
 
An diesem Abend, in etwa zweieinhalb Stunden, holten wir die so wichtigen zwei Punkte gegen den schon abgestiegenen BSV 19und entlohnten uns nun endgültig für all die Mühen und des Zittern in dieser Saison. Damit war der Abstieg verhindert und ist jetzt Geschichte. Das Ganze auch noch am letzten Spieltag zu tun, an dem wir zu alledem zum überhaupt ersten Mal seit Beginn der Serie die Abstiegsränge verließen. Wir sind zusammen mit dem BSV das einzige Team das immer in den Abstiegsrängen stand. Was für ein Wahnsinn.

Die Voraussetzungen vor dem Spiel waren hervorragend. Wir traten nahezu in Bestbesetzung an. Desweiteren lagen wir 2 Punkte vor dem Bahrenfelder TV 2 und die punktgleichen Blankeneser mussten gegen den Tabellenersten Rissen 2 ran. Da musste schon viel passieren, um hier nicht das Ding für sich zu entscheiden.

Aber genau diese Klarheit machte uns kurzzeitig ein paar Probleme, denn nur das Doppel 2, mit dem körperlich Angeschlagenen Autor vermochte zu gewinnen. Jetzt muss man zur Ehrenrettung der anderen Doppel sagen, dass BSV taktisch aufgestellt hatte und wir wohl dem schwächsten Doppel unser Gastgeber Gegenüberstanden.

Wie auch immer, nach dem sechsten Spiel stand es nur 3:3 und ich machte mir Gedanken, ob wir die falsche Einstellung zu diesem Spiel hatten. Kann das noch ganz eng werden und wir müssen noch bis in das Schlußdoppel?

Weit gefehlt. Danach kamen sechs Einzelsiege in Folge und der Drops war gelutscht. Vor dem letzten Punkt für uns, kam noch eine SMS von Rissen, dass sie Blankenese wie erwartet verhauen haben. Damit war alles klar. Wir hatten es geschafft.

Erwähnen möchte ich doch noch ein überragendes Spiel von Rainer gegen Schlack. Herrlich anzusehen. Es war eine Vorführung, wobei Herr Schlack gut gespielt hat und es zu ansehnlichen Ballwechsel kam, aber grandios von Rainer gemacht. Er musst schon viel mehr Offensive zeigen als es sonst seine Art ist.

Frühzeitig um 22:45 Uhr waren wir dann im Roth und freuten uns auf die Ankunft unsere Mädels die die Erste und Zweite unterstützt hatten, sowie auf die Protagonisten selbst. Zudem war es der Abschiedsabend von Maik und damit hatten wir noch einen Grund mehr es uns richtig gut gehen zu lassen. Nicht weil wir so froh sind das Maik geht, sondern weil es erst mal das letzte Mal war, dass er für de ATV den Schläger schwang und wir anschließend zusammen wo auch immer sitzen konnten und froh waren wie schön herrlich wir es doch haben. Der Abend endete für Ralf, Alex, Maik und mich, um ca. 4:30 Uhr im Mayday am Billardtisch.
     
  TTC Neuenfelde 4 - 2. Damen: 3:7
veröffentlicht von Alexandra am 16.04.2011
     
 
Ein Bericht von Steffi

Zu unserem letzten Auswärtsspiel ging es ins Alte Land zu unseren Gastgebern TTC Neuenfelde 4. Viel zu früh machten wir uns auf den Weg, da wir befürchteten stundenlang vor dem Elbtunnel im Stau zu stehen. Da dieser aber wieder komplett geöffnet war, waren wir zu früh am Ziel. Die gewonnene Zeit vertrieben wir uns mit quatschen in der Abendsonne. Dann sollte das Spiel eigentlich um 19.30 Uhr starten, aber die besagte Abendsonne machte uns einen Strich durch die Rechnung, denn sie schien noch so in die Halle, dass man den Ball mehr erahnen als sehen konnte. Aber nach einer viertel Stunde verschwand sie dann doch hinter den Dächern und nun konnte das Spiel beginnen.

Die beiden ersten Doppel gingen gleich an uns. Britta und Sina konnten ohne Satzverlust den Sieg einfahren (übrigens die beiden haben in der ganzen Saison überhaupt nur zwei Spiele verloren ? Herzlichen Glückwunsch), Michaela und ich brauchten vier Sätzen um zu gewinnen.

Dann begann mein erstes Einzel in der 2. Damenmannschaft, also meine Premiere (bisher hatte ich nur Doppel gespielt) und die ging gleich mal in die Hose. Dafür machten es die anderen drei besser und nach den ersten vier Einzeln stand es 5-1.

In der zweiten Einzelrunde musste sich Britta geschlagen geben - Britta und ich trösteten uns nachher damit, dass die an Nummer eins gesetzte Gegnerin in der ganzen Saison nur zwei Spiele abgegeben hat. Ich konnte mein zweites Einzel klar in drei Sätzen gewinnen, doch Sina verlor ihr Spiel in vier Sätzen und so stand es nun 6-3 für uns.

Den entscheidenden Punkt musste nun Michaela holen und dies machte sie souverän in drei Sätzen zum Endstand von 7-3 und gab in dem Spiel überhaupt nur 10 Punkte ab. Somit wurde Michaela unsere Matchwinnerin mit drei Punkten!

Zufrieden machten wir uns auf den Heimweg, nach wieder mal einem erfolgreichen und schönen gemeinsamen Abend.

Danke an meine tolle neue Mannschaft!

Steffi
     
  1.Herren: Hätte, Hätte, Perlenkette
veröffentlicht von David am 15.04.2011
     
 
Hätten wir vorher gewusst, wie der erste Abend unseres Doppelspieltags enden würde, wäre vielleicht vieles anders gelaufen in unserem Auswärtsspiel in eigener Halle gegen Eilbeck (vielen Dank an dieser Stelle für das Entgegenkommen unserer Gastgeber/Gäste):

Vermutlich hätten Maik und ich nach 2:0-Führung in unserem Comeback-Doppel den Sack zugemacht. Auch unsere ungeschlagene Star-Paarung Günni/Tim hätte sich den Satzverlust gespart. Anschließend hätte ich trotz zertrümmerter Finger (vielleicht waren es auch nur kleine Kratzer) ohne Verletzungspause weitergespielt, bzw. wir hätten einen Schlüssel für den verschlossenen Erste-Hilfe-Kasten aufgetrieben. Tim hätte die Spielzeit seines Einzels mit einer gekonnten Harakiri-Spielweise um gut 20 Minuten verkürzt. Zu guter letzt hätte unser Captain in seinem zweiten Einzel bei 2:0-Satzführung nichts mehr anbrennen lassen.

Alles in allem wären wir also mehr als eine Stunde früher fertig gewesen. Bei einer nahegelegenen, schweinischen Restaurantkette hätten wir noch etwas zu Essen bekommen und wären nicht nach nur einer Runde Astra mit grellen Rausschmeißer-Scheinwerfern geblendet und abkassiert worden. Vielleicht hätten wir auch die heimischen Mäuse in eben dieser Restaurantkette noch zu Gesicht bekommen - in jedem Fall hätten wir mehr Zeit gehabt, mit unseren erfolgreichen Damen den Aufstieg zu feiern.

Doch es sollte nicht sein: Maik und ich gewannen erst im fünften Satz nach 7:3-Führung und 8:10-Rückstand. Nach Niederlage von Philipp/Jakub sorgten Günni/Tim für die ATV-Führung. Durch fünf klare Siege bauten wir den Vorsprung im ersten Einzeldurchgang auf 7:1 aus. Durch Niederlagen von Maik und Tim (jeweils 2:3) wurde es kurzzeitig noch mal spannend, ehe Philipp und ich (jeweils 3:2) den Schlusspunkt zum 9:3 setzten.

Der Rest des Abends fiel - wie zuvor berichtet - weniger erfolgreich aus. Das wird am heutigen Freitagabend nach unserem letzten Saisonspiel gegen Osdorf nachgeholt - vermutlich jedoch in einer anderen Lokalität.
     
  Kinder-/Jugend-Trainer gesucht!
veröffentlicht von Alexandra am 11.04.2011
     
 
Für unseren Kinder- und Jugendbereich suchen wir ab sofort einen weiteren Trainer (m/w), der unseren Nachwuchs betreut und spielerisch fördert.
Folgende Eigenschaften solltest Du mitbringen:


? Freude am Umgang mit Kindern und pädagogisches Geschick
? TT-Trainerschein ist wünschenswert aber nicht zwingend Voraussetzung
? Zeitlicher Umfang: 1 ? 2 mal wöchentlich nachmittags bzw. früher Abend, in Absprache mit den Trainerkollegen
? Idealerweise auch Betreuung und Coaching bei Punktspielen und Turnieren


Kontakt und weitere Infos:
Jan Rohland, Tischtennis-Abteilungsleitung
Tel: 0176-62043710, Mail: kolobeng@web.de
     
  3. Herren vs. St. Pauli 2 ? Die Entscheidung 1. Teil
veröffentlicht von Jan am 05.04.2011
     
 
Diese Spiel war für uns wie auch für St. Pauli richtungsweisend. Bei Sieg steigen wir mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ab und bei Niederlage bliebe wohl nur noch die Hoffnung auf eine glückliche Fügung. Für St. Pauli ging es in die andere Richtung. Aufstieg, oder nicht Aufstieg.

So war die Brisanz dieses Spiels von Anfang an klar. Sowohl wir als auch St. Pauli waren nahezu in Bestbesetzung. Sie hatten zum zweiten Mal in dieser Serie Mangels aus Südafrika eingeflogen und wir Rainer aus Braunschweig.

Die Doppel würfelten wir zu diesem besonderen Abend total um. Boris und Dirk wurden zum neuen Nr. 1-Doppel und Rainer und der Autor wollten sehen, ob die ansprechende Leistung aus dem Lokstedtspiel keine Eintagsfliege war. Als Doppel 3 waren Vitalij und Piwi unsere Lebensversicherung. Das uns das am Ende 3 Siege brachte war ein schönes Gefühl und als dann noch Rainer Mangels legte und wir 4:0 vorne lagen, fing man sich doch etwas an zu wundern.

Doch dann kam der erst kleine Break. Boris verlor glatt in drei Sätzen gegen Wachs. Dirk stellte durch seinen Sieg gegen Pagel kurzzeitig den alten Abstand wieder her, doch dann verloren Vitalij und der Autor gegen Siemen und Werner und es stand nur noch 5:3.

Piwi siegt dann mit viel Mühe gegen seinen Arbeitskollegen Nielsen, gegen den er im Betriebssport noch nie verloren hat und danach gab es schon wieder zwei Siege für Pauli, dann einen Schlotzhauer Sieg gegen Siemen und zwei Siege von Pauli, usw. Schöner Rhythmus, 1:2, 1:2, 1:2 Danach war der anfängliche Vorsprung aufgebraucht und es stand 7:7

Piwi machte dann mit Werner kurzen Prozess und jetzt musste das Abschlußdoppel über Sieg, oder Unentschieden entscheiden. Für uns war klar, dass ein Unentschieden nicht wirklich hilft und bei Pauli war es ebenso.

So standen dann Boris und Dirk, Philipp Wachs und Marco Pagel gegenüber. Der erste Satz lief gut für uns und wurde zu Acht abgeschlossen, doch dann steigerte sich Pauli und wir konnten nicht dagegenhalten. Die St. Paulianer bewunderten diese wirklich gute Leistung ihres Doppels und betitelten es als das beste Spiel dieser beiden. Ja, aber warum denn gegen uns bitte??!!

Wie dem auch sei. Das Ende hieß: Unentschieden. Zuerst ließen wir ganz schön die Köpfe hängen, weil es sich wie eine Niederlage anfühlte und ich denke die war es auch, wenn man sich die Spielverhältnisse von Pagel (5:11 Mitte), Nielsen (5:6 Unten), Werner (7:6 Unten)ansieht, kann man sich schon fragen, weshalb Vitalij, oder meine Wenigkeit hier nicht wenigstens einen Sieg aus drei Spielen generieren konnten. Nachdem das Thema eine Weile gesackt war, würdigt man die gute Leistung von St. Pauli an diesem Abend und kam mehr und mehr zu der Erkenntnis, dass ein Punkt gegen einen Aufstiegsanwärter doch auch als Gewinn anzusehen ist.

Jetzt werden wir zwar nicht mehr Wedel überholen können und haben so eine Chance weniger die Klasse zu halten, aber vor Blankenese und BTV zu landen, die das wesentlich schwerer Restprogramm haben, stehen die Chancen hervorragend. Das große Finale kommt also am Freitag den 15.April. Wir sollten uns schon mal ein Programm überlegen wie wir dieses Ereignis gebührend feiern, wenn es den was zu feiern gibt.

Hier das Spiel in Zahlen:

Boris/Dirk: 1:1
Rainer/Jan: 1:0
Vitalij/Piwi : 1:0

Rainer: 1:1
Boris: 0:2
Dirk: 2:0
Vitalij: 0:2
Jan: 0:2
Piwi: 2:0


     
  Wir kamen, kämpften und siegten!
veröffentlicht von Alexandra am 02.04.2011
     
 
Ein Bericht von Michaela

Am letzten Montag war die 2. Damen zu Gast bei Eimsbüttel und obwohl wir den Aufstieg schon geschafft haben, hatten wir den ungebremsten Willen dort zu gewinnen.

Mit der Komplettbesetzung, nämlich zu Fünft, wurde es dann ein spannender Abend. Nach den ersten beiden Doppeln stand es 1:1 und der Punktestand änderte sich im Wechsel:
Kathrin verlor ihr Einzel - 1:2. Britta gewann ihr Spiel - 2:2. Sina punktete erfolgreich - 3:2, aber Michaela verlor - 3:3.

Dann gingen wir endlich wieder in Führung, denn Britta entschied ihr 2.Einzel für sich. Der Spielstand war jetzt 4:3 für den ATV. Leider musste sich Kathrin erneut geschlagen geben - 4:4.
Zum Glück konnten Sina und Michaela ihre Einzel gewinnen, so dass uns ein Unentschieden schon sicher war.

Sina und Britta unterlagen den Eimsbüttlerinnen überraschenderweise und alles blickte jetzt gespannt auf das letzte Doppel mit Steffi und Michaela. Diese Doppelbesetzung hatte an diesem Tag Premiere und gerade deshalb war die Freude doppelt so groß, als die Beiden schließlich den entscheidenden Punkt für den ATV erspielten. Endstand 7:5!

Erschöpft,aber zufrieden, denn verdient gewonnen, ging es spät nach Hause.
     
  2. Herren: Niederlage im Lokalderby
veröffentlicht von Bernd am 31.03.2011
     
 
Was hat Bastian Reinhardt noch gesagt nach der bitteren Heimpleite meiner Schwarz-Weiss-Blauen: "Wenn ich sehe, wie die Paulianer hier abfeiern in unserer eigenen Arena, könnte ich kotzen!".

Naja, ganz so schlimm ist meine Stimmung nicht und St. Pauli sei der Aufstieg gegönnt, aber so richtig mitfreuen konnte ich mich doch nicht. Hinter mir lag ein ziemlich hitziges, emotionales Punktspiel, in dem es auch für uns um den Klassenerhalt ging, der nun, nach der 6:9 Niederlage, am seidenen Faden hängt. Zudem lief es bei mir auch recht mässig und mit 0:2 war ich massgeblich beteiligt am Ergebnis.

Postitiv anzumerken war die Rekordkulisse (danke an die zahlreichen Fans!) und die sehr kämpferische Leistung des Teams, die noch etwas Hoffnung macht.

PS: Krönender Abschluss dieses Revierderbys war, dass ich nächsten Tag in die Halle zitiert wurde, um die Unmengen an Hundehaaren wegzufegen, die St. Paulis Maskottchen hinterlassen hat. Vielen Dank auch dafür...
     
  Meisterliches Saisonfinale für 1. Damen
veröffentlicht von Alexandra am 26.03.2011
     
 
Gestern trafen wir uns nun zu unserem letzten Punktspiel dieser Saison beim Abstiegskandidaten der SG Eilbek/WTB 61. Larissa hatte ein paar Probleme das schöne Bergedorf rechtzeitig zu verlassen, so dass wir schon mal ohne sie starten mussten.

Bevor es losging, luden uns die gastfreundlichen Eilbekerinnen erst einmal auf einen kleinen Pflaumenschnaps ein, prost! Ob um sich selbst Mut zu machen oder uns zu schwächen spielt keine Rolle ;-). Schön aufgewärmt und mit lockerem Händchen machten wir uns an die Arbeit.

Judith und ich verloren in unserem Doppel den obligatorischen Satz, hatten aber im Grunde keine große Mühe. Bald darauf trudelte auch Larissa ein, verzichtete auf zeitraubendes Einspielen und holte zusammen mit Anna den zweiten Punkt.

Im Einzel überließ Judith ihrer hochmotivierten Gegnerin einen ganzen Satz und siegte schließlich mit 3:1.

Larissa am Nebentisch spielte allzu lässig, verdaddelte 2 Sätze und schaffte es erst im 5ten den Punkt für uns zu holen.

Dafür lief es bei mir ziemlich rund: nach einem Vorsprung von 2:0 Sätzen erinnerte mich Larissa daran, dass der nächste Satz womöglich mein letzter für diese Saison sein würde. So war es dann auch, ich zelebrierte jeden Ballwechsel und sicherte uns nach 3 Sätzen den fünften Punkt.

Anna hatte im ersten Satz noch ein paar Anlaufschwierigkeiten, ließ in den darauffolgenden Sätzen aber nichts mehr anbrennen und machte den Punkt zum 6:0.

Wieder war es Larissa, die mit ihrem zweiten Einzel schließlich den Vollstrecker spielte. In 3 schnellen Sätzen ließ sie ihrer Gegnerin nicht den Hauch einer Chance und bescherte uns den dritten 7:0 Sieg in Folge. Bähm!

Mit nur einem verlorenen Spiel beenden wir die Saison bereits zum zweiten Mal in Folge als Tabellenführer. So leicht wird es in der 1. Landesliga sicher nicht werden, aber wir freuen uns jetzt schon auf die Herausforderung.
     
  Meistertitel bestätigt
veröffentlicht von Judith am 25.03.2011
     
 
Gerade noch in der Halle, schon muss wieder ein Spielbericht geschrieben werden.
Soeben haben wir, d.h. die erste Damen, recht unspektakulär mit einem 7:0 gegen Voran Ohe gewonnen. Was soll man dazu noch sagen.
Vielleicht sollte man erwähnen, dass unsere Gegnerinnen ohne ihre bis dato ungeschlagene Nummer 1 antraten. Aber wirklich entscheidend hätte das wohl auch nichts geändert...
Alex und ich haben unser Doppel 3:1 gewonnen (den ersten Satz müssen wir ja immer verlieren), Anna und Larissa 3:0 (auch wie immer). Larissa tat sich in ihrem ersten Einzel etwas schwer; konnte aber nach 2:0-Führung auch noch 3:2 gewinnen. An dieser Stelle möchte ich betonen, dass ich gegen eine Noppenspielerin 3:0 gewonnen habe! Ha!
Anna zeigte sich gewohnt motiviert und konnte auch ihre Gegnerin schlagen (logisch, bei einem 7:0). Auch Alex machte kurzen Prozess, sodass Larissa in ihrem zweiten Einzel den Sack zu machen konnte.
Bei der parallel spielenden zweiten Damen stand es da (schon) 1:1, sodass wir von diesem Spiel noch so einiges zu sehen bekamen. Aber das erzählen euch die Mädels besser selbst...:-)

Morgen gehts dann weiter mit unserem letzten Spiel für diese Saison. Ein geeigneter Zeitpunkt um auf die anschließende Tanzveranstaltung aufmerksam zu machen...
     
  1. Damen haushoch überlegen
veröffentlicht von Alexandra am 15.03.2011
     
 
Nee, was war dat schön?. Nachdem wir Larissa kurz vorher noch im schönen Bergedorf einsammelten, erreichten 4 verwirrte Damen + Quoten-Mann Viktor doch tatsächlich die richtige Halle in Börnsen.

Einigermaßen verpeilt und nur mäßig motiviert trafen wir auf ähnlich unmotivierte Gegnerinnen, die sich ihrem bevorstehenden Schicksal bereits zu fügen schienen. Nachdem wir mit euphorischen Prognosen bezüglich des Spielergebnisses inzwischen zurückhaltend geworden waren, versuchte ich es mit einem vorsichtigen ?Das könnte knapp werden heute?.

Aber auch hier sollten wir Lügen gestraft werden. Wir starteten mit unserer neuen Doppelaufstellung Judith und ich als Doppel 1 und Larissa und Anna als neues Erfolgsdoppel 2 (welches am Ende zuerst zählt). Dazu muss erwähnt werden, dass BöWe heute mit Ersatz antrat, so dass Judith und ich mit dem gegnerischen Doppel 2 keine größeren Probleme hatten. Larissa und Anna sowieso nicht, daher komfortabler Vorsprung von 2:0.

Larissa gönnte ihrer Gegnerin immerhin einen Satz, aber Judith toppte das Ganze noch mit einem souveränen 3:0 Sieg gegen eine normalerweise sehr starke gegnerische Nr. 1. Überhaupt war Judith heute die Spielerin des Abends, die nach ihrer bestandenen Bachelor-Prüfung endlich wieder befreit aufspielen konnte und sich in guter Form präsentierte.

Der Rest ist schnell erzählt: Anna 3:0, ich 3:1 und Larissa noch einmal mit 3:0, so dass wir mit 7:0 Punkten und ganzen 3 (!) verlorenen Sätzen um 20.30 Uhr den Sack zumachen konnten.

Ach, wie schön ... und vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Viktor, der uns immer so souverän zu jedem noch so weit entlegenen Auswärtsspiel gefahren hat. Das ist ganz groß!
     
  3. Herren vs. WET 1 ? Manchmal lacht auch das Glück um die Ecke
veröffentlicht von Jan am 15.03.2011
     
 
Die Vorzeichen für dieses verlegte Spiel waren nicht positiv. Piwi nicht dabei und weitere Absagen von Rainer und zunächst auch von Florian. Larissa konnte uns auch nicht unterstützen gegen diesen schweren Gegner zu bestehen.

Am Ende verschob Florian seinen Termin nach hinten und Judith gab uns auch die Ehre. Das war jetzt keine Gurkentruppe die wir da auf die Beine stellten, aber sollte das reichen? Man wusste es nicht.

Als unsere Gäste die Halle betraten gab es zwei Überraschungen. Erstens, Susanne Paul war nicht dabei und Zweitens, WET war nur zu fünft angetreten und dann noch mit Ersatz. Das freute mich im ersten Angang, weil es unweigerlich unsere Siegchancen in ungeahnte Höhen schießen ließ, fand ich anderseits aber natürlich auch schade, weil ich ungern auf diese Art ein Spiel gewinne. Am meisten tat es mir für Florian und Judith leid, die kein Doppel spielen konnten und nur ein Einzel.

Sei es drum. Wir führten schnell 6:0, bevor ich im achten Spiel den Siegeszug durch einen Spielverlust in fünf Sätzen gegen Matz bremste. Danach kam das nächste Kampflosspiel zum 7:1, bevor wir dann mal wirklich anfingen zu Straucheln. Judith verlor gegen Ahamer, Boris hatte so gar keine Chance gegen Busses Blockspiel und Dirk musste sich in fünf Sätzen Weihrauch geschlagen geben. Kippt dieses Spiel etwa noch?

Nein! Vitailij machte in vier Sätzen gegen Matz den achten Punkt klar und ich mit Kampf und viel, viel Krampf in fünf Sätzen den Siegpunkt gegen Brzoska.

Dieser zwei Punkte sind sowas von wichtig für uns und wenn wir am Ende doch noch den sportlichen Nichtabstieg schaffen, dann wird das ein Freudenfest sondergleichen. Warum sollen denn nur die Mädels etwas zu Feiern haben?! Das können wir doch umgekehrt auch.

Hier das Spiel in Zahlen:
Boris/Dirk: 1:0
Vitalij/Jan: 1:0
Boris: 1:1
Dirk: 1:1
Vitalij: 2:0
Jan: 1:1
Florian: 1:0 ? zählte nicht mehr
Judith: 0:1
Kampflos: 2:0
     
  1.Herren: Mäßige Doppel-Lotterie in Ahrensburg
veröffentlicht von David am 11.03.2011
     
 
Zumindest in Punkto Kreativität können wir uns nichts vorwerfen: Beim Auswärtsspiel am Mittwochabend in Ahrensburg setzten wir unseren Doppel-Lotterie-Trend mit besonderer Leidenschaft fort. Dabei schafften wir das Kunststück, gleich drei völlig neu zusammengewürfelte Paarungen aufzustellen: Günni und ich bildeten das ?Spitzendoppel?, Maik/Tim und Philipp/Jakub die Doppel zwei und drei.



Sechs Punkte hat der TTG bislang auf dem Konto, spielt mit Protesia, Neuenfelde und Osdorf in einer ?eigenen? Liga gegen den Abstieg. Da konnte also gar nichts passieren ? dachten wir und lagen schneller 0:3 zurück, als uns lieb war. By the way: Für zwei TTG-Doppel war es der erste Sieg der Rückrunde, Maik und Tim müssen sich jedoch nichts vorwerfen lassen, ihre Gegner gehören laut Bilanz (7:1) zu den besten Doppeln der Liga.



Kurios ging es auch in den Einzeln weiter: Während sich der ein oder andere schon um den sicher geglaubten Sieg sorgte, zogen wir schwuppdiwupp wieder an unseren Gastgebern vorbei. So mäßig wir im Doppel spielten, so stark zeigten wir uns in den Einzeln. Maik (3:0, 3:1), Philipp (jeweils 3:2), Günni (3:1), Jakub (3:2), Tim (3:0) und ich (jeweils 3:1) machten den 9:3-Erfolg perfekt.



Da der TTG-Mannschaftskapitän die Geburtstag der Kollegen nicht zu kennen scheint und die eigens vorgeschlagene Verlegung nicht mehr rückgängig zu machen war, gabs am Mittwochabend sogar noch ein leckeres Stückchen Kuchen samt Siegerbier. Schönen Dank hierfür nach Ahrensburg!



Die Doppelaufstellung haben wir unterdessen wieder zu den Akten gelegt.
     
  TV Lokstedt 2 vs. 3. Herren - Eine Grenzerfahrung
veröffentlicht von Jan am 09.03.2011
     
 
Mal wieder ein Spiel auf einem Montagabend. Naja! Die Info von den Lokstedtern war: Wir haben die Halle ab 19:30 Uhr und beginnen ca. um 19:45 Uhr. Naja! Es stellte sich später heraus, dass es ihnen Montags so geht wie uns Dienstags, wenn Giela mit ihrer Truppe in der Halle ist. Als die Damen sich von ihren Matten erhoben und sie wegräumten, wurden rasch die Platten aufgebaut usw. Spielbeginn war dann ca. 19:55 Uhr.

Dies war das langersehnte Kräftemessen gegen den direkten Konkurrenten um den Nichtabstieg. Ein gefühltes Achtpunktespiel. Die Lokstedter standen wie wir zum Ende der Hinrunde tief im Keller der Tabelle auf einem scheinbar sicheren Abstiegsplatz und nun standen wir uns nach einer für beide Seiten ermutigenden Rückrunde gegenüber und hatte beide 20 Minuspunkte auf dem Konto und der Sieger dieses Spiels würde als Belohnung nicht mehr auf einem Abstiegsplatz stehen.

Das auch die Lokstedter diesem Spiel besondere Bedeutung beimaßen, zeigte sich schon am Freitag vor drei Wochen, als Adam Tomala zu unserem Punktspiel gegen Germania zum Spionieren kam.

Das besondere bei unserer Doppelaufstellung war, dass ich mit Rainer zusammen Doppel 2 spielte und Boris mit Vitalij Doppel 3. Meine Erwartung war, damit holen wir mit an hoher Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit mindestens 2 Siege. Dirk und Piwi sind unser Erfolgsdoppel und Boris und Vitalij als Doppel 3 ein Mußsieger. Denkste Puppe! Da war schon das erste Mahleur passiert. Alle drei Doppel gingen an den Gastgeber. Rainer und der Autor hatten dabei ganz überraschend die größten Siegchancen. 2:0 geführt und im Fünften mit 8:4 vorne, um dann zu 9 zu verlieren. Piwi und Dirk ebenfalls in fünf Sätzen, den Fünften jedoch glasklar. Am unverständlichsten war jedoch die deutliche Niederlage (+4, +7, -4, +8) von Boris und Vitalij.

Nun gut, es folgten zwei Siege von Boris und Rainer die uns wieder auf Schlagdistanz brachten. Wobei Rainer es mal wieder spannen machen wollte und 2:0 führte und dann wohl nicht genug von diesem Spiel genossen hatte und die Sätze drei und vier verlor. So kam es zum Finalsatz, den er dominierte und in dem er zwischenzeitlich deutlich mit 8:3 führte. Am Ende wurde es noch mal richtig eng, was das 11:9 Endergebnis belegt. Boris bestätigte die Form der letzten Spiele und fegte Nachbaur in 3 Sätzen weg.

Was dann kam war schier unerträglich. Dirk lieferte sich eine wahre Schlacht mit Sandberg. Er führte 2:0 und musste sich dabei den Zweiten Satz mit 18:16, in einem wahren Krime, erkämpfen. Dieser Kraftakt führte dazu, dass er die nächsten zwei Sätze abgab und es im fünften Satz ein Spiel auf Messersschneide wurde. Jeder Ball war hart umkämpft und die Spannungsskala dieses Abends erreichte die nächste Stufe. Am Ende musste sich Dirk in der Verlängerung geschlagen geben. Was für ein Mist. Das Vitalij am Nebentisch klar und deutlich gegen den bis dahin ungeschlagenen Heubel unterging war kaum beachtet worden, da lautlos und wenig überraschend.

Zwischenstand: 5:2

Jetzt kam das untere Paarkreuz mit Piwi und dem Autor. Piwi ohne Probleme in vier Sätzen gegen Brockmann. Ich spielte gegen den Spion Tomale, so wie in meinen letzten Spielen glücklos, aber sehr kämpferisch. Man der Typ hat in den ersten zwei Sätzen alles getroffen und hat sie klar gewonnen. Meine Ansage war, dass hält er nicht durch und so war es dann auch. Ich kam zurück und gewann die anderen zwei Sätze. Zwischendurch ging das Licht zur Hälfte aus. Doch das wurde behoben. Bis es dann fünf Min. später ganz ausging und wieder angeschaltet wurde. So ging es immerfort. Schön auch wenn man sich zum Ball stellt und gerade ziehen möchte und plötzlich nichts mehr sieht.

Mittlerweile spielten wir an drei Tischen, wobei Dietrich von Borck in seinem Spiel gegen Boris immer Rumbrüllen musste und gegen die Banden trat und final auch noch eine umtrat. Irgendwann habe ich dann mal zurückgebrüllt. Das Stimmungsbarometer war um weitere Grade gestiegen, auch weil mittlerweile die bis dahin noch an den Nebentischen trainierenden Rest-Lokstedter dies nun nicht mehr taten und ihre Vereinskamerade anfeuerten und coachten. Zum Glück hat Boris wieder nur drei Sätze gebraucht, um als Sieger von Tisch zu gehen. Danke Boris. Um noch kurz mein Spiel abzuhaken: Es ging bis zum 7:7, dann gab es einen Schmutzball gegen mich und Spion Tomala gewann anschließend das Spiel und das verdient.

Rainer spielte in seinem zweiten Spiel auch wieder fünf Sätze, nur diesmal mit negativem Ausgang nach wiederum anfangs guter Führung im Fünften und schon standen wir fast mit dem Rücken an der Wand.

Zwischenstand: 7:4

Dirk steckte wohl noch das erste Spiel in den Knochen, bzw. im Kopf + mieser Spielstand + fehlendes Vertrauen das Vitalij gegen Sandberg etwas ausrichten kann und immer wieder Licht aus und wieder an, so dass er sich dann relativ wehrlos Heubel ergab. Es ging wohl einfach nicht mehr. Den ersten Satz noch zu 9 gewonnen, dann zu 5, zu 5, und zu 6 verloren. Was für ein Mist. Unbelievable!

Überraschend war dann der Sieg von Vitalij gegen Sandberg. Der hatte womöglich auch keine Körner mehr. 2:0 führte Sandberg und dann soll Boris, Vitalij ein paar Takte erzählt haben, der dann zu 6, 5 und 3 die Sätze und das Spiel gewann. Alle Achtung!

Der Autor machte danach, bzw. währenddessen kurzen Prozess mit Brockmann, der auch keine Körner mehr zu haben schien. Die Uhr zeigte ja mittlerweile schon 23:30 Uhr.

Nun kam das alles Endscheidende Spiel A6:B6 ? Spion Tomala gegen Piwi Rothsprack. Die Entscheidung darüber, ob die Lokstedter gewinnen, oder erst das Schlusssdoppel entscheiden muss wie diese Begegnung ausgeht . Dieses Spiel war exklusiv, weil kein anderer mehr spielte. Das Doppel konnte parallel nicht gestartet werden, weil Piwi ja Teil des Doppels war, so hatte dieses Spiel die ungeteilte Aufmerksamkeit der gesamten Halle.

Nur noch mal zur Kenntnisnahme, wir haben immer noch den Licht aus, Licht an Modus, es ist nach 23:30 Uhr, Piwi war schon lange vorher genervt und wollte Protest einlegen. Dies hilft vielleicht etwas um spätere Ereignisse besser zu Bewerten.

Also los!
Die ersten zwei Sätze waren nicht spektakulär. Beide spielten gutes Tischtennis, wobei Piwi noch Luft nach oben hatte. Er war nicht zufrieden mit seiner Leistung, aber die richtige Gegenwehr fehlte noch. Zuviel ärgerte er sich noch über das Licht und andere Dinge. Die Sätze 1 und 2 gingen mit 9 und 7 an Spion Tomala und dann legte Piwi eine Schippe drauf und gewann den dritten Satz zu 9. Den vierten Satz dominierte Piwi klar und ein jüngerer Lokstedter mit Migrationshintergrund bot mir eine Wette über 100,- Eur. darüber an, dass Spion Tomala doch noch gewinnt. Habe ich natürlich nicht gemacht, war mit Sicherheit auch nicht so wirklich ernst gemeint, aber er bot es mir mehrfach an. Ein Running -Gag eben mit Provokationscharakter. Was soll man sonst um 23:45 Uhr machen. Zwei Lokstedter lagen schon rücklings auf einer Platte, mit der Gewissheit, dass dieses Spiel noch in den fünften Satz geht und der Abend vielleicht noch weiter zu einem Abschlussdoppel mit fünf Sätzen führt. Es wurde schon gewitzelt. Um 0:00 Uhr gibt es Mitternachtsbuffet, nein Kuchen  Streuselkuchen  Streuselkuchen mit Füllung. Ein weiteres ?100,- Eur-Gebot aus der anderen Ecke und Piwi ging in den fünften Satz. Dieser lief überhaupt nicht gut. Bei 3:6 ging das Licht ein weiteres Mal aus und Piwi wollte Wiederholung, obwohl offensichtlich war, dass er schon geschlagen hatte als das Licht ausging und zwar ins Netz. Ich hoffte er würde jetzt richtig sauer werden, dann spielt er nämlich besser, aber letztendlich wusste er, dass er tatsächlich schon geschlagen hatte. Als er dann noch das 3:8 kassierte, spielte er die nächsten zwei Bälle einfach weg, irgendwohin und schenkte dann ganz ab. Ging einfach von der Platte. Ende aus vorbei! Das war es. 9:6 verloren. 32 zu 33 Sätze. Witzig nicht!

Als ich den Spielbericht unterschrieb, kam noch Spion Tomala und fragte mich, was wir denn für eine Mannschaft wären, wo jemand so unsportlich ist. Ich habe ihm erklärt, dass ich sowas bei uns noch nicht erlebt habe. Ein Zuschauer meinte sinngemäß und verständnisvoll: Dinge passieren. Dann ist es halt so, dass man irgendwann das erste Mal die Contenance verliert.

Es war kurz nach 0:00 Uhr als wir zum Duschen gingen. Was für ein Abend. Auf jeden Fall ein Erlebnis und wird bei mir unter einem der unvergesslichsten Montagabenden meines Lebens in meine Lebensgeschichte eingehen.

Abschließend sei bemerkt. Zu Hause wär es evtl. anders ausgegangen. Wir haben von sage und schreiben acht Fünfsatzspielen sechs verloren. Das ist auch mal zu Beachten. Desweiteren, falls einer der Lokstedter diesen Artikel liest, darf er sich bitte nicht verunglimpft, oder vereiert fühlen. Dies liegt nicht in der Absicht des Autors. In dem Bericht steckt immer wieder ein Priese Augenzwinkern drin. Also, bitte sportlich nehmen.
     
  3. Herren trifft auf den Tabellenzweiten Eidelstedt 4
veröffentlicht von Jan am 08.03.2011
     
 
Wir alle waren uns klar darüber, dass dies ein schwere, und wahrscheinlich auch eine Aufgabe mit wenig Chance auf Erfolg werden würde. Trotzdem waren wir kämpferisch eingestellt und wollten uns so gut wie möglich verkaufen.

Als die Eidelstädter dann nur zu fünft in der Halle standen, da waren für Piwi und mich, ein Sieg zum muss geworden. Weit gefehlt, kann man nur sagen. Die ersten vier Spieler der Setzliste waren da und Kloft als Nr. 5 ist nun auch kein schlechter. Also, auch mit einem fehlendem Spieler eine starke Truppe.

Nachdem wir zwischenzeitlich 5:8 zurück lagen und wie der Verlierer dieses Abends aussahen, schafften wir doch noch das Unentschieden. Puhhhh?

Es lief mal wieder schlecht in den Eingangsdoppeln, wogegen das Abschlußdoppel von Dirk und Piwi grandios in drei Sätzen gewonnen wurde.

Nicht nur wir fighteten um jeden Punkt, sondern auch die Eidelstädter, von denen ich es angesichts ihres komfortablen Punktepolsters nicht erwartet hätte.

Herausragend war die Leistung von Boris, der beide Spiele mit viel Leidenschaft und lange vermisster Tischtenniskunst für sich entscheiden konnte.

Wenig erbaulich war die Leistung des Autors, der nun schon das dritte und vierte Einzel in Folge mit 0:3 Sätzen beendete, ohne auch nur die kleinste Chance auf einen Satzgewinn zu haben. Hoffen wir, dass die nun seit drei Spielen andauernde Kriese schnell ein Ende findet.

Danke an Larissa für ihren Einsatz. Leider konnte wieder keine ATV-Dame den alten Fuchs Kloft das Fürchten lehren.

Hier das Spiel in Zahlen:
Dirk/Piwi: 1:1
Boris/Vitalij: 0:1
Boris: 2:0
Dirk: 1:1
Vitalij: 0:2
Jan: 0:2
Piwi: 1:0
Larissa 0:1
Kampflos: 3:0
     
  Gelungener Einstand
veröffentlicht von Judith am 07.03.2011
     
 
Ein Bericht von Sina

Gegen die dritte Mannschaft vom SV Eidelstedt trat die neu zu uns gestoßene Steffi mit uns an. Sie hat die hart arbeitende Michaela würdig vertreten.
Leider waren unsere Gegnerinnen nur zu dritt, also ging das Spiel ziemlich schnell. Damit Steffi an Position 3 auch ein Spiel machen konnte, traten sie und Kathrin gegen das einzige Doppel aus Eidelstedt an. Nach drei Sätzen konnten wir einen Punkt auf unserem Konto verbuchen.
Leider musste Kathrin ihr Einzel nach fünf Sätzen abgeben. Doch Britta konnte ihr Einzel gewinnen, und läutete damit unsere Siegessträhne ein. Wir waren so in Fahrt, dass wir sogar einen Punkt mehr als nötig holten. Steffi siegte mit 3:1 gegen die Nummer Drei der Gegnerinnen. Schade, dass das Spiel nicht gezählt hat. Was aber zählt ist das super neue Mannschaftsmitglied ;)
     
  1. Damen - SG DJK-SVNA 1 = 7:4
veröffentlicht von Alexandra am 05.03.2011
     
 
Was soll man dazu sagen, außer ?gewonnen??!
Dass das Ergebnis nicht eindeutig ausfallen würde hatte ich schon vermutet. Nettelnburg-Allermöhe hatte in der Rückrunde beachtlich aufgeholt, während wir gleichermaßen doch merklich nachgelassen haben.
Und so verlief auch diese Begegnung.
Mit Ausnahme von Larissa und dem Doppel Larissa/Anna war unsere Leistung keineswegs überragend, so dass selbst die gewonnenen Spiele im Großen und Ganzen recht knapp ausfielen.

Ich mach?s mal kurz:
Larissa 2:0
Judith 0:2
Anna 2:0
Alex 1:1
Larissa/Anna 2:0
Judith/Alex 0:1

Es hat zwar gereicht, aber für die 1. Landesliga sollten wir dann doch noch eine Schippe drauf legen.
Erfreulich war der Rest des Abends gemeinsam mit der 2. Damen und der 3. Herren. Erstere siegten locker in Eidelstedt mit 7:1, letztere schafften ein beachtliches 8:8 (dass der Eidelstedter Gegner nur zu fünft anreiste war dabei nur Nebensache)?
     
  Was ist eigentlich mit der ?Ersten???
veröffentlicht von David am 04.03.2011
     
 
?keine Sorge, es gibt sie noch! Und nach drei zum Teil bitteren und ebenso unnötigen Niederlagen in Folge (Urania, ETV, Eidelstedt) haben wir wieder zurück in die Spur gefunden ? und unseren Platz im oberen Mittelfeld der Tabelle gefestigt.



Die letzten Ergebnisse im Einzelnen:

ATV ? Neuenfelde 9:4

BSV ? ATV 6:9

ATV ? Protesia 9:3



Zumindest eine Binsenweisheit lässt sich aus diesen drei Begegnungen ableiten: Warum lange grübeln, wenn man auch würfeln kann? In altbewährter Formation starteten wir in den ersten vier Spielen der Rückrunde stets negativ aus den Doppeln (4:8) - und verloren. Aus dem gesicherten Mittelfeld heraus entschieden wir uns gegen Neuenfelde für das Zufallsprinzip, und siehe da: Sven/David, Maik/Philipp und Günni/Tim sorgten für eine beruhigende 3:0-Führung, auch beim BSV gingen wir 2:1 (Maik/Philipp, Günni/Tim) in Führung, nur gegen Protesia schrammten wir knapp (zwei 2:3-Niederlagen) an einem Anfangsvorsprung (1:2 → Philipp/David) vorbei. Das alles auf die vergleichsweise schwächeren Gegner zu schieben, wäre natürlich viel zu einfach.



In den verbleibenden vier Spielen werden wir es mit der Doppelaufstellung deshalb ähnlich halten. Gegen Ahrensburg, Osdorf, Harburg und Eilbeck wollen wir Platz vier verteidigen und ? falls möglich ? mit dem Tabellenzweiten Harburg noch mal einen Favoriten ärgern.
     
  2. Herren: Zwei Punkte gegen den Abstieg
veröffentlicht von Ralf am 01.03.2011
     
 
Ein Bericht von Ralf

Mit einem nie wirklich gefährdeten 9:5-Sieg konnten wir am Freitag gegen den ersatzgeschwächten Bahrenfelder TV zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Wir sind damit in der Rückrunde in eigener Halle noch ungeschlagen. Besondere Vorkommnisse sind nicht zu berichten, darum beschränke ich mich auf das Wesentliche. Für die Punkte zeichneten sich verantwortlich:

Ralf (1), Bernd (2), Martin (1), Mika (2), Sebastian (1), Doppel Sven/Mika (1), Doppel Bernd/Sebastian (1)

Wie hoch dieser Erfolg zu bewerten ist, zeigt ein Blick auf das hammerharte Restprogramm (in Klammern die aktuelle Tabellenposition): Lokstedt (4.), St.Pauli (2.), Schenefeld (12.) und Buxtehude (3.). Spätestens jetzt dürfte jedem klar sein, dass die zwei "Pflichtpunkte" gegen den Tabellenletzten Schenefeld alleine nicht ausreichen werden, um dem Abstieg zu entgehen. Ein Punktgewinn gegen die drei Großen muss her, angefangen am besten gleich Donnerstag in Lokstedt. Das wird kein Honigschlecken, aber wir können das packen. Vorraussetzung ist allerdings, dass jeder an seine Leistungsgrenze ? und darüber hinaus ? geht ... und, das wichtigste: kämpfen, kämpfen, kämpfen, so wie es sich für eine ATV-Mannschaft gehört!
     
  Er-ste Landesliga, schalalalala?
veröffentlicht von Judith am 26.02.2011
     
 
Er-ste Landesliga, schalalalalala? Naja, so enthusiastisch verlief der Abend dann doch nicht, aber die erste Damen darf sich nun schon mal zur Mitte der Saison als Aufsteiger fühlen - und das ist doch was!
Ins schöne Eidelstedt führte uns der Weg. Gegen den derzeitigen Tabellenletzten, was uns aber nach unserem letzten Desaster gegen Harksheide keinesfalls ins Anfangsoptimismus versetzte. Dort angekommen lief es erst etwas chaotisch ab. Eidelstedt musste mit zwei Leuten Ersatz antreten, wobei eine davon parallel mit ihrer Mannschaft gegen unsere früheren Angstgegner Finkenwerder aus der 1. Bezirksliga ran musste. Deshalb konnten wir nicht wie gewohnt mit den Doppeln beginnen, sondern mussten erst einmal im Einzel loslegen. Larissa konnte ihre Gegnerin locker mit 3:0 besiegen; meine Wenigkeit litt mal wieder unter leichten Konzentrationsschwierigkeiten und musste sich im fünften Satz gegen den (meiner Meinung nach fiesen) Anti geschlagen geben.
Larissa legte gleich ihr zweites Einzel nach und auch das konnte sie klar mit 3:0 für sich entscheiden.
Auch Anna kann (wie ich) zurzeit nicht wirklich das abrufen, was sie eigentlich kann. Im Gegensatz zu mir hat sie aber den Willen, die Motivation, die Nervenstärke, ein Spiel noch rumzureißen und so konnte sie ihr Spiel noch knapp für sich entscheiden. Zwischenstand vor den Doppeln also 3:1 für uns.
Nun war also auch die Möglichkeit da, die Doppel zu spielen. Beide gingen für uns aus. 5:1 also.
Alex spielte nun auch endlich ihr erstes Einzel und gewann. Leider gegen die falsche (zweite) Gegnerin. Ich spielte am Nebentisch und konnte klar siegen.
Eigentlich hatten wir da schon gewonnen. Wenn Alex nicht zuerst gegen die Nummer 4 gespielt hätte. So musste sie erneut ran. Alles sah gut aus; einem freudigen Sieg- (und somit Aufstiegs-)punkt stand nichts im Wege. Nur das Knie der Gegnerin. Das ließ sie leider mitten im Spiel im Stich. Sehr schmerzhaft sah das aus und sie musste das Spiel leider kampflos beenden. Wir wünschen ihr gute Besserung und hoffen, dass sie bald wieder fit ist!
Unser Siegpunkt kam also etwas unwürdig und wir konnten uns nicht so recht über das gewonnene Spiel freuen.
7: Judith also das Ergebnis, ein Platz in der ersten Landesliga ist gesichert. Jetzt muss nur noch entschieden werden, wann und wohin die Aufstiegsfahrt geht?
     
  Die Macht der Gewohnheit
veröffentlicht von Judith am 25.02.2011
     
 
Ein Bericht von Sina

Es war eigentlich alles wie immer, als wir gegen die dritte Mannschaft aus Rellingen-Egenbüttel antraten.
Nach den Doppeln stand es 1:1, nach der ersten Runde in den Einzeln 2:2 und nach den Einzeln im unteren Paarkreuz 3:3. Also alles wie immer?
Auch wie immer wendete sich an dieser Stelle das Blatt. Britta, Kathrin und Sina konnten ihre Spiele für sich entscheiden. Es stand also 6:3. Nun war das Augenmerkt auf die von einer Nasennebenhöhlenenzündung geplagte Michaela gerichtet. Nach einem eindeutigen Satzrückstand von 0:2 erkämpfte sie sich sehr souverän zwei sehr eindeutige Sätze. Leider musste sie den fünften Satz auch sehr eindeutig wieder an die Gegnerin abgeben.
Allerdings gewannen Britta und Sina wie gewohnt das Abschlussdoppel. Auch Kathrin und Michaela gewannen ihr Doppel in hart erkämpften fünf Sätzen. Formell zählt das nicht mehr, aber gewonnen haben wir trotzdem 8:4 ;)
     
  Neuenfelde und BSV 19 bringen die 1. Herren zurück in die Erfolgsspur
veröffentlicht von Maik am 25.02.2011
     
 
Ist schon ein bißchen her, es war der 11.02. als wir Neuenfelde mit 9:4 besiegten.
Erwähnenswert ist hier der Spielverlauf und das ich mein erstes Einzel für mich entscheiden konnte.
Unsere Doppelauslosung ergab gleich ein 3:0 für uns und Davids Einzel Sieg eine 4:0 Führung für die Hausherren.
Danach aber brachen die Dämme, nach weiteren vier Einzeln hieß der Zwischenstand 4:4. Die restlichen Spiele gewannen dann wieder wir und am Ende war die Sache doch deutlich mit einem 9:4 für uns ausgegangen.

Zu meinem ersten Sieg der Rüchrunde!? möchte ich mich nochmal bei Herrn Roland bedanken, der mir bei 1:2 Satzrückstand gegen Sawiel eine Art Dienstanweisung von oben mit ins Spiel orderte.
"Bekomm mal deinem Kopf frei!" rief unser Chef hinein und tatsächlich, unsere Chefin drehte die Zahlen ein bis zweimal mehr auf meiner Seite herum!
Ich konnte das Spiel umdrehen, obwohl ich im vierten Satz schon 6:10 hinten lag.
Es war mal wieder ein seltenes Gefühl doch noch zu gewinnen, wobei ich zugeben muß, dass mein Kopf doch sehr damit beschäftigt ist, meine letzten Wochen in Tischtennis- ATV Hamburg emotional auf die Reihe zu bekommen. Gruß an Herrn Speier an dieser Stelle, wo ist dein Kopf? Insider wissens, wir liefern uns ein Fernduell der besonderen Art... Sven ich weiß, dass du darüber schmunzeln kannst.

Ein weiterer Erfolg gelang mir dann beim nächsten Spiel beim BSV 19 nicht nocheinmal, aber egal, nach dem Doppeln lagen wir wieder neuformiert 2:1 vorne.
David konnte oben einen Sieg verbuchen und in der Mitte gab es für Phillip und Günni jeweils einen Sieg gegen Piochatz.
Unten mal wieder mit Jakub, konnte dieser Urgestein -TT -Turnier- Held Wessel, in Fünf Sätzen besiegen, äh. ich glaube Hochklassik! oder so ähnlich...
Den Rest besorgte die Pfeilschnelle -krachende Vorhand von Tim zum verdienten 9:6 Auswärtserfolg bei unserem Nachbarn.
     
  Herr Lampe kam und knipste uns das Licht aus, oder wie die Noppen aus Germania uns heimsuchten
veröffentlicht von Jan am 20.02.2011
     
 
Das war kein schöner Abend. Dieser fing zwar mit zwei Siegen in den Doppeln positiv an doch dann ging nicht mehr viel.

Das Doppel Drei mit Jurij und dem Autor war praktisch der Anfang vom Ende. Wir kämpften uns mit +8, -7, +8 und -7 in den fünften Satz und oh Wunder, wir dominierten ihn und führten mit 10:6. Dann hatte Jurij Aufschlag. Kunth positionierte sich demonstrativ in Vorhandangriffsstellung und Jurij erfüllte im den Wunsch und machte einen langen Aufschlag. Danach hatten wir einen Schmutzball gegen uns und schon stand es nur noch 10:8. Dann machte ich eine Fehler beim Rückschlag und den Punkt zum 10:10 weiß ich nicht mehr. Auf jeden Fall hatten wir noch zwei mal Matchball bevor Kunth und Below zu 14 gewonnen hatten. Der Siegball kam nach einem der vielen leicht angezogenen Bälle von Jurij in die Vorhand von Kunth der sie in 7 von 10 Fällen immer dankbar zum Punktgewinn verwandelte.

Dann verlor Boris relativ deutlich in 4 Sätzen gegen Tepesch und Dirk drei Mal zu 5 gegen Pantel. Ich erkläre ihm später, dass er zwar durchaus mal ein Spiel verlieren darf, aber nicht so. Er ist der stärkste Spieler von uns und wenn er dann mangels Motivation unterirdisch spielt ist das nicht gut für das Team. Wie soll der Rest sich den Motivieren, wenn die Galionsfigur so eine Vorstellung abliefert.

Als danach Vitalij, Jurij und der Autor in drei Sätzen gegen Lampe, Below und Dastschi verloren, hatte das ATV-Schiff gewaltig Schlagseite. Spielstand 2:6

Piwi machte in der Folge noch einen Punkt. Behielt damit seine saubere Weste und verlängerte kurz das unweigerliche Ende. Doch wir waren weiter kämpferisch und ergaben uns nicht einfach unserem Schicksal. Leider konnte Boris, Pantel nur einen Satz abnehmen, blieb aber sonst Chancenlos.

Dirk holte für uns den vierten Punkt mit einem blitzsauberen Dreisatzspielgewinn gegen Tepesch. Das war der Dirk den ich kenne. Meine Worte waren also erhört worden.

Letztendlich nutzte aber alles nichts, weil Vitalij in drei Sätzen gegen Dastschi verlor und Lampe machte gegen den Autor in vier Sätzen das Licht der Hoffnung auf ein Unentschieden in diesem Punktspiel mit dem Siegpunkt für Germania aus. Endstand 4:9

Fazit:
Germania hat verdient gewonnen, wenn auch etwas zu Hoch. Jetzt haben wir in der Rückrund 7:3 Punkte erziehlt und das ist dann doch nicht ganz so schlecht. Also Mund abwischen und weiter.
     
  Knapper Sieg der 2. Damen
veröffentlicht von Judith am 14.02.2011
     
 
Ein Bericht von Kathrin

Am Donnerstag kam es zum Heimspiel gegen GW Harburg 2.
Los ging es mit einer ausgeglichenen Doppelbilanz: Michaela und Kathrin mussten leider ihr Doppel an die Gegnerinnen abgeben, doch Britta und Sina konnten mal wieder mit 3:1 schnell ihr Doppel für sich gewinnen. Damit ging es ausgewogen in die Einzel. Hier startete Britta gut durch und gewann ihr Einzel mit 3:0. Auch Sina und Michaela konnten nachziehen und ihre Einzel gewinnen. Kathrin musste leider ihr Einzel an Harburg 2 abgeben und auch zum Ende hin wurde es wieder etwas knapp und nach 8 Spielen stand es dann 4:4.

Jetzt hieß es also noch einmal aufholen. Dies gelang uns dann auch mit einem letzten Einzel von Michaela und einem spannenden Doppel bei Sina und Britta mit Sätzen von zunächst -10, dann +7, +12 und abschließend +5. Damit lagen wir mit 6:5 bereits wieder einen Punkt vor Harburg und es stand nun nur noch das letzte Doppel aus. Doch auch dieses konnten wir mit 3:0 klar für uns entscheiden, sodass am Ende ein Heimsieg von 7:5 für uns dabei raussprang.
     
  Unerwarteter Ausgleich
veröffentlicht von Judith am 10.02.2011
     
 
Ein Bericht von Kathrin

Am Montag kam es zum vorverlegten Spiel gegen Lokstedt 1.

Hier kamen wir mit gemischten Gefühlen an.
Einerseits war Lokstedt 1 die Mannschaft gegen die wir als einzige in der Hinserie verloren hatten (und das ziemlich hoch), andererseits gab es beim letzten Besuch gegen die 2. Damenmannschaft eine kleine, leckere Nikolausüberraschung für jeden von uns.

Damit gingen wir ohne große Erwartungen ins Spiel. Jedoch zeigte sich schon zu Anfang, dass es dieses Mal etwas anders ausgehen könnte als in der Hinserie: beide Doppel konnten am Ende nach 5 Sätzen jeweils für uns aufgeschrieben werden.
Nach diesem unerwarteten Spielstart ging es dann weiter in die Einzel. Hier wurde es wieder etwas schwieriger für uns und nach vier Spielen stand es dann wieder ausgeglichene 2:2.

Jedoch kamen nun die Einzel von Sina und Michaela und die beiden holten mit jeweils 3:0 die Sätze souverän zurück auf unsere Seite. Auch Britta war gut dabei und konnte mir starken Nerven im 5. Satz ihr Einzel für sich erkämpfen. Damit stand es 5:3 und sah schon mal gar nicht so schlecht aus.
Jedoch ging es dann leider wieder etwas bergab mit der Kondition und Konzentration, sodass am Ende bei 5:5 eine weitere Runde Doppel anstand. In dieser ging es nun nocheinmal unter absoluter Stille in der Halle um die Entscheidung: Sieg oder Niederlage??

Oder doch Unentschieden? Am Ende kommt es ja sowieso immer anders als gedacht und somit hätten wir auch zu Beginn kein Spielergebnis von 6:6 erwartet. Jedoch konnten wir trotz einiger verlorener Einzel zufrieden die Halle verlassen und sind gespannt auf ein nächstes Widersehen mit Lokstedt (2).
     
  3. Herren vs. SPVGG Blankenese 2 ? 8:8 - Das war kein Glanzstück
veröffentlicht von Jan am 10.02.2011
     
 
Der Zusatz der Überschrift trifft wohl vorwiegend auf Boris und den Autor zu. Kein Doppel gewonnen und kein Einzel. Bei beiden ein Einzel klar weg und das andere im Fünften zu 9. Und es ist bei mir heute Abend der Runninggag, auch noch mal zum siebten Mal zu erwähnen, dass mein Gegner sein Spiel mit einem Schmutzball beendete, sonst hätte ich ihn gehabt. Hat er später dann auch zugegeben, weil die Verlängerung sein Nervliches Ende bedeutet hätte. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass er schon im Dritten Satz zwei Matchbälle hatte und ich noch die Verlängerung erzwang und mit den beiden Folgepunkten den Satz holte.

Aber nun mal von Anfang an:
Das Spiel begann damit, dass wir nur ein Doppel gewannen, wobei unsere zwei neu zusammengewürfelten Doppel, Boris/Vitalij und Jan/Florian beide in vier Sätzen verkackten. Nur Dirk und Piwi gewannen souverän in drei Sätzen.

Danach hat Dirk, Axel von Targen den Gar ausgemacht und Boris verlor sehr knapp gegen Sachau. Oh, ich lese gerade auf dem Spielbericht in Vier Sätzen, aber da hat einer gepennt, es waren Fünf, wie oben geschrieben.

Nachdem Vitalij und der Autor jämmerlich versagten, hatten wir einen Spielstand von 5:2 für Blankenese. Das roch stark nach Spielverlust, dabei hatten wir doch noch ohne unsere Verstärkung Boris in der Hinrunde einen fröhlichen 9:6 Sieg eingefahren.

Aber dann kam unsere Geheimwaffe dieses Spieltages. Das untere Paarkreuz mit Florian und Piwi. Ungefährdet gewannen sie beide in drei Sätzen gegen die chancenlosen Ersatzleute Rodolph und Schindler.

Danach begann ein Spielverlauf der den ersten sechs vorangegangenen Einzeln ähnelte. Mit der Ausnahme, dass Vitalij in wunderschönen vier Sätzen gewann und wir in der Mitte nicht wieder 0:2 spielten. Damit stand es 8:7 für uns vor dem folgenden Abschlussdoppel.

Leider waren Dirk und Piwi in diesem weit davon entfernt ihre gewohnte Leistung zu zeigen. 3:0 hieß es am Ende für eine zugegebenermaßen starkes Doppel, von Tagen/Sachau.

Die letztendlich ein paar Mal diskutierte Frage war, haben wir jetzt einen Punkt gewonnen, oder verloren?

Was meinen die geneigten Leser dieses Artikels denn dazu?
     
  Der Untergang der Titanic oder ein rabenschwarzer Montag
veröffentlicht von Alexandra am 08.02.2011
     
 
Ein Bericht von Victor

Am gestrigen Montag haben sich die 1. Damen mit einer echten ?Glanzleistung? von ihrer Siegesserie verabschieden müssen. Dieses Mal lief eben alles anders?

Aber um das traurige Ende nicht vorwegzunehmen, hier von Anfang an:
Das Doppel Alex & Judith geriet in einen schnellen 0:2 Rückstand. Zwar holten sie zwischendurch immer wieder ein wenig auf, aber es wollte einfach nicht gelingen und das Spiel ging im 5. ? wie noch so oft an diesem Abend ? an die Gegner. Anna & die nichtrauchende und eigentlich) fit-sein-müssende Larissa gewannen trotz der widrigen Umstände locker in 3 Sätzen.

In ihrem ersten Einzel führte Judith eigentlich in jedem Satz schon mit 6:2, aber irgendwie endete die Sache dennoch ungut mit einem 0:3. Warum nur? :-)

Larissa schwächelte anfänglich auch ein wenig, machte es dann aber genau andersrum und gewann doch noch mit 3:1. Dabei hatte sie jeweils nur ca. 2 Netzroller + 2 Kanten pro Satz (außer in einem, da verwies sie dann ihre gepeinigte Gegnerin mit 11 zu null endgültig in die Schranken)

Danach verlor Anna, die kleine Wand, unglorreich gegen eine noch größere Wand, deren Name sogar in die Tischtennisplatte eingekratzt war: ?Zauberwand? ;-)

Alex gewann ohne große Mühe ? und nur mit gelegentlicher Not ? 3:0. Ich konnte mir das Grinsen nicht verkneifen, als ich eine Bemerkung der Gegner belauschte: ??und diese Mittelstädt schupft so schräg!?

Und Judith? spielte auch im zweiten Spiel mehr mit ihren Gedanken als mit ihrer Gegnerin und ? obwohl auch ihr das Netzball-Glück hold war, unterlag sie unglücklich im 5. Satz.

Und Larissa? ich habe ja den Eindruck sie gleicht einem gerupften Wolf, seit Sie aufgehört hat zu rauchen. Wie die Wölfe aus Jack Londons Erzählungen, die trostlos durch die Gegend laufen, wenn sie ihr Rudel verlieren und versuchen, nicht an eine Zigarette zu denken. Schafe reißen können sie zwar noch, aber tun es seltener ? ihr wisst schon ? und so spielt die nichtrauchende Larissa. Dennoch riß sie dieses Schaf mit 3:1 nieder und betrieb damit noch ein wenig Ergebniskorrektur.

Und Anna? quälte sich durch ein weiteres scheinbar nimmer-endendes Schupfduell, alle (wenigen) zaghaften Angriffsversuche blieben unerfolgreich und so verlor sie leider knapp im 5. Satz gegen eine ca. 2,5x so alte, hochrot angelaufene, extrem angestrengte ? aber am Ende glückliche ;-) ? Gegnerin.

Im letzten Einzel sah es bei Alex anfangs noch besser aus, der 1. gewonnene Satz endete mit einem brachialen Schmetterball, aber letztendlich verlor auch sie gegen die ?Zauberwand?, gegen die an diesem Abend einfach kein Unkraut gewachsen war.

4:6 also der traurige Zwischenstand und obwohl Larissas & Annas Gegner im Doppel regelrecht massakriert wurden - alle 3 Sätze brachten den Gegnern ca. so viele Punkte wie man an 1 Hand abzählen kann ? ging das Spiel dennoch mit 4:7 verloren, denn Judith & Alex bereiteten der Titanic und dem so geglaubten nicht versenkbaren Teamgeist (?wenn einer abkackt, gewinnen halt die anderen??) ein nie für möglich gehaltenes vorzeitiges Ende.

Ich erinnere nochmals an die Worte auf der Hinfahrt: ?Heute wird es ein 7:0??
     
  1. Herren verliert auch bei Eidelstedt
veröffentlicht von Philipp am 07.02.2011
     
 
Bei den ersatzgeschwächten Eidelstedtern waren wir am Freitag sehr gern gesehene Gäste und ließen die Punkte beim 4:9 dort.
6 Einzel gingen in 5 Sätzen verloren, es war also knapper als es sich anhört, trotzdem reihte sich unsere Leistung in die der letzten Wochen ein: Zu wenig!
Das ist als Aussage auch genug, Einzelkritik erspare ich mir. Freitag gegen neuerstarkte Neuenfelder muss es wieder besser werden.
     
  Vierte holt zwei wichtige Siege gegen den Abstieg
veröffentlicht von Daniel am 07.02.2011
     
 
1. Spiel vorletzten Mittwoch gegen den punktgleichen Mitkonkurrenten vom GFSV 4. Im Hinspiel hatten wir noch bitter mit 7:9 verloren. Nun sollte in der engen und dunklen Auswärtshölle alles besser werden. Die Voraussetzungen waren nicht gerade ideal. Eine Absage von Goran am Abend zuvor und eine von Jacques 2 Stunden vor dem Anpfiff brachten uns in arge Bedrängnis. Zum Glück sprangen Wolfgang und Judith spontan als Ersatz ein.
Die Doppel gingen mit 2:1 für uns aus. Florian siegte deutlich. Ich musste leider gegen den starken Neumann die Segel streichen. Zwischenstand 3:2 für uns.
Danach verloren Dieter und Judith leider im 5. Satz. 3:4 für den GFSV. Sollte das hier doch noch schief gehen?
Ein ganz klares Nein an dieser Stelle! Die restlichen Matches gingen bis auf eins souverän an uns und somit hatten wir dieses 4-Punkte-Match letztendlich mit 9:5 für uns entschieden.


Letzten Donnerstag sollte also nur noch der Tabellenletzte vom BTV 3 geschlagen werden. Bahrenfeld hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht einen Punkt geholt. Ein Sieg war also Pflicht.
Eine Niederlage im Doppel, eine im Einzel. Endstand 9:2 für uns. Nette Gegner, sportlich aber nicht so gut in der Klasse aufgehoben.
Mehr Spannung gab es in der anderen Hallenhälfte, wo unsere 2. leider das Schlussdoppel verlor und sich mit einem 8:8 im Lokalderby gegen den TuS Ottensen zufrieden geben musste
     
  Zwei klare Siege für die 2. Damen
veröffentlicht von Judith am 06.02.2011
     
 
Ein Bericht von Michaela

Wie schon im 1.Rückrundenspiel konnten auch das 2. und das 3. Spiel der 2.Damen klar gewonnen werden.
Der TUS Osdorf war der 1. Heimgegner der Rückrunde und ging gleich im 1. Doppel in Führung. Doch völlig unbeirrt davon, holten die 2.Damen gut auf und sicherten sich die nächsten 5 Punkte.
Beim Stand von 5:1 für den ATV gaben Britta und Kathrin jeweils ihr 2.Einzel an die Gegner ab,doch Sina und Michaela konten wieder punkten und sicherten so den Sieg für den ATV. Super motiviert ging es die Woche darauf zum TC St.Pauli.
Zwei neue Spielerinnen bei St. Pauli machten uns erst mal Neugierig auf die Spielstärke unserer Gegner. Und tatsächlich stellte sich die neue Nr.1 bei St.Pauli als sehr starke Spielerin heraus.
Sowohl Britta, als auch Kathrin(die in der Rückrunde auf Position 2 gewechselt ist),mußten ihre Spiele nach harten Kämpfen an St.Pauli abgeben. Auch das Doppel von Kathrin und Michaela gegen die Nr.1 und die Nr.2 der Gastgeber ging verloren. Michaela unterlag in Ihrem 1.Einzel im 4.Satz,aber letztendlich gewann der ATV mit 7:4.

Glücklich,aber ungeduscht (es roch nach Klostein und alles war sehr,sehr schmuddelig) ging es nach Hause.
     
  1. Damen kämpft sich zum Sieg
veröffentlicht von Alexandra am 05.02.2011
     
 
Im gestrigen Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Wedel wurde uns einiges abverlangt und der hart umkämpfte Sieg war alles andere als ein Selbstläufer.

Es fing bereits damit an, dass Judith und ich im Doppel das erste Mal in der Geschichte einen Satz zu NULL abgeben mussten. Man könnte meinen, wir hätten beide mit links gespielt oder wären zwischendurch mal eine rauchen gegangen, aber dem war natürlich nicht so. Es ging einfach gar nichts, so dass wir uns verdient geschlagen geben mussten. Larissa und Anna bügelten unseren Fauxpax aber wieder aus, 1:1 nach Doppeln.

Die nächsten beiden Einzel waren sehenswert. Besonders hervorzuheben Judiths Leistung gegen Supernoppe Knutz, die bisher kaum ein Spiel abgeben mussten. Judiths Strategie ?Angriff ist die beste Verteidigung? ging im ersten Satz voll auf. In den nächsten beiden Sätzen ließ die Konzentration leider nach, kam im vierten Satz aber wieder zurück und ließ das Spiel in die fünfte Runde gehen. Hier ging für Judith leider gar nichts mehr und sie musste sich geschlagen geben. Am Nebentisch hatte Larissa zu ihrer gewohnten Form zurückgefunden und putzte die Gegnerin 3:0 weg.

Im unteren Paarkreuz hatte Anna zwar durchaus ein paar Probleme, setzte sich dann aber doch in 3 knappen Sätzen durch. Was ich von mir leider nicht behaupten konnte. Von meiner Bestform weit entfernt zitterte ich mich durch 4 Sätze, wobei ich den letzten nach hoffnungsvoller 8:6 Führung und einem darauf folgenden Time-out meiner Gegnerin leider doch zu -10 abgeben musste.
Zwischenstand 3:3, bevor Larissa gegen die Nummer 1 antreten musste, die sie in der Hinrunde nur knapp schlagen konnte. Doch dieses Mal gelang es Larissa deutlicher in 4 Sätzen den Punkt für uns einzufahren. Judith am Nebentisch machte es spannend. Nach komfortabler 2:0 Satzführung stellte die Gegnerin sich offenbar auf die Situation ein und ließ Judith in den darauffolgenden 3 Sätzen kaum eine Chance. 4:4 und wieder alles offen.

Anna machte ihre Sachen gegen die Nummer 3 deutlich besser und auch ich hatte dieses Mal keine Lust auf eine weitere Niederlage. Kurzer Prozess und somit 6:4 für uns.
Im letzten Doppel fanden Judith und ich schnell wieder zu unserer gewohnten Form und beendeten diese Begegnung mit einem 3:1 so dass der klare Sieg von Larissa und Anna (leider) nicht mehr zählte.

Mit diesem 7:4 Sieg stehen wir weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze. Die Prognose ist bestens und es ist durchaus noch Luft nach oben zu erkennen. 1. Landesliga, wir kommen!
     
  7: nicht Anna
veröffentlicht von Judith am 30.01.2011
     
 
Im dritten Spiel der Rückrunde gegen die 5. Mannsschaft aus Oberalster lief einiges nicht nach Plan. Wir waren alleine, ohne die schmerzlich vermisste dritte Herrenmannschaft, in der Halle. Anna war die letzte vom Team in der Halle, was wohl auch noch nie passiert ist und Larissa hat schon zu diesem Zeitpunkt mehr Spiele verloren als in der gesamten Hinrunde.
Ungewohnt leise war es also als Alex unsere Gegner begrüßte. Dafür aber umso wärmer (da waren wir dann wieder froh, dass die Männer nicht da waren). Die beiden Eingangsdoppel entschieden wir souverän für uns, wobei sich Anna und Larissa etwas schwerer taten. Als dann aber Jan zum Zuschauen kam, lief es auch hier besser. Vielleicht brauchen wir einfach das Gefühl, von den Männern beobachtet zu werden, um erfolgreich zu sein. Geholfen hat es auf jeden Fall, deshalb DANKE, Jan!
Ich verzichte jetzt mal auf die verwirrende Reihenfolge, in der tatsächlich gespielt wurde (Alex wollte/musste vorziehen, geklappt hat das aber nur so mittelmäßig) und widme mich der Reihenfolge aus dem Spielbericht:

Die ersten drei Einzel gingen an uns. Larissa konnte sich gegen die Noppen von Waltraut Sander durchsetzen. Judith musste sich gegen Maja Willhöft zwar zusammenreißen, ging aber als Siegerin vom Tisch. Anna setzte sich klar gegen Anneliese Bischoff durch, indem sie den Ball immer ?genau auf der weißen Linie? platzierte, sodass Anneliese den Ball nicht sehen konnte.
Alex leitete mit ihrem Einzel einen kurzen Einbruch ein. In einem knappen Spiel konnte sie sich am Ende leider nicht durchsetzen, was dann auch auf Larissa und mich abgefärbt hat. Larissa spielte mal wieder für ihre Verhältnisse bescheiden und verlor denkbar knapp gegen Willhöft. Ich hatte den Noppen von Sander nichts entgegenzusetzen, sodass der Zwischenstand nun nur noch bei 5.3 lag. Auf Anna war aber mal wieder Verlass und auch Alex setzte sich in ihrem zweiten Einzel gegen Anneliese Bischoff durch.
Endstand war also 7:3, wobei Anna mit Abstand die Spielerin des Abends war!

Nach dem Spiel wurde noch mit den Gästen angestoßen (wir wollten uns für einen netten Abend in Oberalster nach dem Hinrundenspiel revanchieren). Britta hatte netterweise Sekt, Bier und Knabbereien besorgt, sodass wir mit den wirklich netten und lustigen Mädels von Oberalster noch einen schönen Abend hatten!
     
  1. Herren: Zweimal nicht erfolgreich
veröffentlicht von Tim am 30.01.2011
     
 
Nach dem knappen Sieg gegen den GFSV war die Stimmung gut und die Hoffnung groß gegen den Spitzenreiter Urania bestehen zu können. Das nötige (und zugegeben ziemlich große) Quäntchen Glück blieb uns an diesem Abend aber leider verwehrt. Alle Fünfsatzspiele gingen an Urania und damit war klar, dass wir dem Tabellenführer nichts entgegenzusetzen hatten.
Maik/David und Philipp/Tim verloren ihre Doppel. Dafür überzeugten Günni und Jakub mit einem klarem 3:0 Erfolg. Im oberen Paarkreuz hatten die ATV Recken gegen den beeindruckend starken Seelemann nichts zu melden. Beide hätten aber gerne ihre knappen Spiele gegen den an zwei gesetzten Janssen gewinnen können:). In der Mitte hagelte es zwei weitere Niederlagen nachdem Philipp einen Matchball leider nicht nutzen konnte. Den letzten Punkt holte Jakub gegen den eingesprungenen Nejati und der ernüchternde Endstand lautete 2:9.
Nach dem Spiel (und dem ein oder anderem Bierchen) wurde festgehalten, dass wir eigentlich 9:3 gewonnen hätten, wenn doch nur alles ?normal? gelaufen wäre?

Nach dem Wochenende ging es am Montag dann gleich weiter als Gast beim ETV. Wieder kamen wir nicht positiv aus den Doppeln, da nur Maik und David sich mit mehr Mühe als gedacht gegen das Ersatzgeschwächte Doppel 2 durchsetzte. Maik merkte man die Montagsstimmung am meisten an, Ergebnis 0:2 in den Einzeln. David war wieder sehr stark und ohne großen Probleme gegen Sommerfeld. Gegen den favorisierten Herkenhoff musste er sich aber knapp geschlagen geben. In der Mitte war der so lustig fluchende Franzose Gerald eine zu große Hürde für Philipp und Günni. Dafür gewannen beide gegen Lagemann und waren mit 2:2 mal wieder erfolgreichstes Paarkreuz! Unten konnte der aus der Bezirksliga aushelfende Chokouh von Jakub besiegt werden, gegen Christ gab es aber zwei Niederlagen.
Fazit: 9:5 für den ETV und da es kein Bier gab (grrrrrr), konnte man sich auch nichts schönreden.
     
  7: Larissa!!!
veröffentlicht von Judith am 23.01.2011
     
 
Ich denke, mehr muss dazu nicht gesagt werden. Eine klare Kiste von uns Mädels in Eppendorf mit einer kleinen Sensation. Larissa, die in der Hinrunde nur ein einziges Spiel abgegeben hat, musste am Ende ihrer Gegnerin gratulieren.
Das hätte wohl niemand erwartet, aber ein bisschen beruhigt sind wir ja doch, dass auch Larry mal nen schechten Tag hat!

Im Grunde ein klares Statement in Richtung Aufstieg, schließlich war das Spiel gegen Eppendorf in der Hinserie mit einem 7:4 noch verdammt eng. Da haben wir uns mal wieder gesteigert! Mal sehen, was der nächste Freitag gegen den Noppenalarm aus Oberalster bringen wird!

Ach ja: Und Danke an alle, die Donnerstag noch ein bisschen mit mir gefeiert haben!
     
  2. Damen: Sie kamen, sahen und siegten
veröffentlicht von Jan am 20.01.2011
     
 
Erstes Spiel der 2. Halbserie, eine spannende Sache. Guter Dinge fuhren wir an das gefühlte Ende der Welt, zu den mit Abstand nettesten Gegnern, zum Oberalster VfW 8.

Zu dem Spiel ist nicht viel zu sagen. Wir haben gewonnen, 7:0. Verloren haben wir nur zwei Sätze. Damit haben wir eine neue Sprosse der Karriereleiter erklommen, da wir so hoch noch nie gewonnen haben.

Doch: Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben. Um das in die Tischtennissprache zu übersetzen: Wir sollten die Saison nicht vor dem Ende loben. Auf geht?s !!!

Autor: Sina
     
  1. Herren: Warmgedoppelt für den Spitzenreiter
veröffentlicht von David am 19.01.2011
     
 
Beim nächsten Mal werden die Doppel gewürfelt, soviel steht fest! Schon in der Hinrunde waren wir gegen den GFSV 0:3 in Rückstand geraten. Im ersten Rückrundenspiel hatten wir uns diesmal erst Recht einiges vorgenommen. Resultat: 0:3. Daran änderten weder Maiks und Davids unbedingter Wille für eine Revanche gegen das vermutlich stärkste 2er-Doppel der Liga, Dahlhoff/Müthel, noch unsere neu positionierten Traumdoppel Philipp/Tim (jetzt an Position 2) und Günni/Jakub irgendetwas.

Als anschließend auch Maik und Jakub, dessen zweites Einzel vorgezogen wurde, verloren, sah es düsterer als düster aus. In Erinnerung an unsere Aufholjagd aus dem Hinspiel (8:8) gaben wir aber auch in Flottbek nicht auf, kämpften uns Einzel um Einzel heran, sahen aber auch beim Spielstand von 6:7 noch wie der Verlierer aus. Günni lag zu diesem Zeitpunkt 1:2 hinten, Tim sogar 0:2. Beide gewannen, zum Teil nach aussichtslosen Rückständen, und so durften Maik und David, wie schon im Hinspiel, ein zweites Mal ihr Können unter Beweis stellen, respektive für Wiedergutmachung nach dem verlorenen Eingangsdoppel sorgen.

Dies gelang auch diesmal, weil die Gegner an Maiks eingeflogener Rückhand-Peitsche aus der Halbdistanz verzweifelten und ihnen die Angst vor einem unglaublich bitteren 7:9 von Ball zu Ball deutlicher ins Gesicht geschrieben stand.

So blieb am Ende ein derart schöner Sieg, dass selbst die mit technischen Höchstleistungen vorgetragene Begrüßungsreeeeeede trotz geballter Komik in Vergessenheit geraten dürfte.

Zudem dürften wir genügend Selbstvertrauen getankt haben, um am Freitag (19.15 Uhr) auch gegen den Spitzenreiter Urania bestehen zu können. Nach der 1:9-Pleite aus dem Hinspiel haben wir einiges wieder gut zu machen. Wer uns dabei unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen und wird entsprechend entlohnt!
     
  Gelungener Auftakt mit einem 7: Judith
veröffentlicht von Judith am 18.01.2011
     
 
Endlich wieder Alltag! Am Freitag ging die Runde wieder los und im ersten Spiel erwarteten wir die Damen vom GW Eimsbüttel. Gut los ging es schon mal mit einem 2:0 nach den Doppeln. Larissa punktete wie gewohnt souverän, sodass es nach gefühlten 20 Minuten Spielzeit schon 3:0 stand. Unsere neue Nummer 4 hatte von zuhause eine Uhrzeit mitbekommen und musste ihre Spiele vorziehen. Kein Problem: In zwei 3:0-Siegen zeigte sie, was sie wirklich kann. Auch unser Abschlussdoppel musste natürlich vorgezogen werden. Glücklich, aber am Ende verdient konnten wir auch das für uns entscheiden. Somit stand es zu diesem Zeitpunkt schon 6:0 und das, obwohl Anna und ich noch nicht zum Zuge kamen. Mein erstes Einzel im oberen Paarkreuz musste ich abgeben. Passiert. Anna spielte hervorragend und konnte deutlich siegen. Damit war das Spiel eigentlich schon durch ? wäre da nicht die Sache mit den vorgezogenen Spielen gewesen. Larissa und ich mussten noch mal an den Tisch (nicht die Platte ? es heißt ja Tischtennis, wie ich an diesem Abend gelernt habe). Larissa musste kämpfen (?Die kann schon was?); meine Gegnerin war irgendwie nicht mehr ganz auf der Höhe und konnte nicht zeigen, was sie kann. Gut für uns.
7:1 lautete also der Endstand. Ein wirklich gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass wir in der Hinrunde noch 7:5 gespielt haben?
So kann?s weiter gehen, Mädels. Dann machen wir schon bald Amsterdam unsicher!
     
  Bahrenfelder TV II. vs. III. Herren ? Wiedergutmachung gelungen ? Teil 2!!!
veröffentlicht von Jan am 18.01.2011
     
 
Auch bei den Bahrenfeldern erlitten wir im Hinspiel eine herbe Niederlage. Wieder mussten wir mit Ersatz antreten und wieder fehlte unser Fels in der Brandung Vitalij. Obendrein fehlte auch Jurij. Zum Glück wurden uns durch Daniel und Judith geholfen diese Lücke befriedigend zu schließen.

Warum denn nur befriedigend?
Weil sich beide in ihren Einzeleinsätzen unter Wert verkauften.
Dafür war ihr Doppel Bombe und sie gewannen in drei Sätzen gegen Poppe/Rißling zu 9, 9 und 6.
Dies trug zu unserer komfortablen 3:0 Führung bei, die eine geniale Ausgangslage darstellte in die nun folgenden Einzel zu gehen.

Als Boris dann noch in einem mitreißenden Spiel Michael Faden zur Verzweiflung brachte, war die 4:0-Führung perfekt und das war schon erstaunlich. Nicht der Sieg von Boris, sondern der Spielstand. Leider konnte Dirk den stark spielenden Torsten Elsner kaum etwas entgegensetzen und so verloren wir den ersten Punkt in diesem Spiel.

Die folgenden zwei Spiele wurden von Piwi und mir ohne nennenswerte Gegenwehr von Dirk Jonas und Stefan Poppe gewonnen. Somit erhöhte sich unsere Führung auf unglaubliche, unerwartete 6:1 Zähler. Danach musste man sich dem Gefühl erwehren, sich schon als Sieger zu fühlen. Bloß nicht, ganz gefährlich sowas.

Die See wurde tatsächlich noch mal kabbelig als Daniel und Judith ihre Einzel abgaben und auch Boris, wie Dirk zuvor, kein Mittel gegen Torsten Elsner fand. Uns schon stand es nur noch 6:4. Doch dann entschieden wir die nächsten drei Einzel für uns und der Drops war gelutscht. Endstand: 9:4

Wie Geil, wie Geil, wie Geil! Unser zweites Spiel, der zweite Sieg und wir stehen Minimum bis Freitag auf einem Nichtabstiegsplatz. Ganz zu schweigen von dem Feeling endlich wieder ein Team zu haben in dem alle Paarkreuze leistungsgerecht besetzt sind und man nicht ständig zwei Ersatzleute suchen muss.

Jetzt drehen wir einfach mal kurz durch und spinnen ein bischen rum. Wir können mit dem vorhandenen Potenzial gegen jeden in dieser Staffel gewinnen. Gehen wir einfach mal davon aus es läuft alles sehr optimal und wir gewinnen alle Spiele, dann könnten wir am Ende sogar Platz 2, oder 3 belegen. Ich will das gar nicht als Ziel vorgeben. Das ist Unfug, aber alleine der Gedanke an die Geschichte vom Totgesagten zum Aufsteiger, dass hätte schon was. Da ist doch tatsächlich zu Beginn der Serie jemand auf den Gedanken gekommen, es wäre besser die Mannschaft zurückzuziehen. Was für eine Fehlidee. So hätte man jede Chance auf so ein Comeback genommen und auf die Geschichten die noch vor uns liegen. Lassen wir uns überraschen.
     
  2. Herren: 4:9 gegen Germania Schnelsen
veröffentlicht von Ralf am 17.01.2011
     
 
Ein Bericht von Ralf

Was für ein ernüchternder Start in die Rückrunde! Wollten wir doch die Scharte der blamablen Niederlage aus der Hinrunde auswetzen und gleichzeitig den Anschluss an die Tabellenspitze nicht verlieren ... nix da! Mit stärkster Besetzung, aber ohne den nötigen Biss, setzte es eine bittere 4:9-Klatsche. Dazu kam noch eine ordentliche Portion Pech, denn sämtliche sechs (!) 5-Satz-Spiele wurden verloren.

Dieses Spiel sollte schnellstens aus den Köpfen verbannt und entsprechende Lehren aus der Niederlage gezogen werden, bevor uns das Abstiegsgespenst im Nacken sitzt. Denn das geht in dieser Liga leider sehr schnell.

Für das Protokoll: die Punkte für den ATV holten das Doppel Ralf/Martin, sowie Sven (1), Ralf (1) und Bernd (1).
     
  III. Herren vs. Niendorfer TSV III. ? Wiedergutmachung gelungen!!!
veröffentlicht von Jan am 17.01.2011
     
 
Im Hinspiel fuhren wir mit fast bestmöglicher Besetzung nach Niendorf, weil die Zweite zu unseren Gunsten auf adäquaten Ersatz verzichtet hatte. Das schreckliche war, dass diese noble Geste nicht mit einem Sieg unsererseits belohnt wurde und wir recht geknickt und beschämt als Verlierer nach Hause fuhren. Diese Scharte wetzten wir nun aus.

Der Start dieses ersten Punktspiels der Rückrunde war etwas holprig, weil wir nach den Doppeln mit 1:2 hinten lagen. Dies hätte auch andersherum ausgehen können, weil das Doppel Boris/Jan gegen Gropp/Luis keinen Sieger verdient hatte und in der Verlängerung zu 11 verloren ging. Nja, da ist auf jeden Fall noch Luft für Verbesserungen.

Der Rest des Spiels lief dann recht ungefährdet zu unseren Gunsten.
Ausnahmen: Der Autor gewann zwei Mal erst im Fünften, wobei ihm bescheinigt wurde, dass er sich das Leben schwerer gemacht hat als es Not getan hätte. Jurij verlor dagegen leider in fünf Sätzen und diese Schicksal teilte er mit Boris der gegen Gropp ebenfalls in fünf Sätzen den Kürzeren zog.

Jurij setzte dann mit dem letzten notwendigen Punkt zum 9:4 den Schlußpunkt in diesem Punktspiel.

Ach, war das schön zu gewinnen. Boris bekräftigte noch mal, dass er froh ist den Schritt getan zu haben wieder zu uns zurück zu kommen, weil es doch so schön bei uns ist. War toll das zu hören. Ist ja auch ein Kompliment. Und so saßen wir später noch mit den verbliebenen Damen bei einem Bierchen zusammen und begossen die Siege der Damen und natürlich auch den unseren.

Hier noch mal die nackten Zahlen:
Dirk/Piwi: 1:0
Boris/Jan: 0:1
Jurij/Florian: 0:1
Boris: 1:1
Dirk: 2:0
Jan: 2:0
Jurij: 1:1
Florian: 1:0
Piwi: 1:0


Fazit: Die Uhren stehen wieder auf Null. Uns trennt nur noch ein Punkt zum Nichtabstiegsplatz. Durch den Zugang von Boris hat man wieder das Gefühl ein Team zu haben. Man muss nicht immer ein bis zwei Spieler als Ersatz suchen. Die nächsten Spiele werden somit ganz andere als noch in der Hinrunde.
     
  ATV VORBEREITUNGSEINLADUNGSTURNIER (-:
veröffentlicht von Jan am 08.01.2011
     
 
Ich hatte mal wieder Lust auf Tischtennis und weil dies scheinbar bei vielen genauso aussah, schrieb ich am Donnerstagvormittag eine E-Mail in der ich zum Vorbereitungsturnier für die nahe Frühjahrsserie einlud. Es sollt keine große Sache werden. Zwei Kisten Bier eingekauft, vier Spielzettel gedruckt und zwei drei Telefonate geführt, fertig war der Lack.

Freitaga den 07.Januar gegen 19:30 Uhr war das Teilnehmerfeld fast vollständig in der Halle und wir schritten zur Auslosung. Da machten wir es uns leicht. 19 Spieler waren wir. Daraus sollten 4 Gruppen gemacht werden. Ich hatte eine Liste der Spieler, sortiert nach Spielstärke und nahm die stärksten vier Spieler, die wir in die Gruppen losten und nahmen dann die darauffolgenden, usw.

Hier kurz die Teilnehmer:
Alexander Buck ? VFL Börnsen
Günther Laub
Frank Unterseher ? TuS Ottensen
Jakub Glegola
Stefan Seibel ? TuS Ottensen
Mika Dauphine
Bernd Claasen
Thomas Sowinski ? TuS Ottensen
Sebastian Franke
Boris Rogawski
Dirk Schlotzhauer
Thomas Järvinen - TTC Neuenfelde
Peter Pan - HTB65
Jan Rohland
Jan Gehrken
Wolfgang Seesko
Britta Rothenhäuser
Rafael Moreira
Jürgen Vogel


Dann fingen alle voller Eifer an ihre Gruppenspiele zu bestreiten und die Stimmung war einfach hervorragend. Gegen 21:45 Uhr waren wir mit den Gruppenspielen durch und die ersten zwei jeder Gruppe kamen ins Hauptfeld und der Dritte und Vierte spielte in einer Trostrunde.

Der Sieger der Trostrunde ist leider an mir vorbeigegangen. Es war entweder Thomas Järvinen, oder Sebastian. Vorher hätte ich mein Taschengeld auf Günni verwettete, aber der zog es vor gegen unser Abwehrass Jürgen zu verlieren. Fünf Sätze wurden gespielt und danach hatte wir einen seligen Jürgen.

Die Hauptrunde gewann für mich etwas überraschend Jakub, der auf seinem Weg zum Finale einen gut aufgelegten Stefan und den an diesem Abend überragend spielenden Dirk aus dem Weg räumte. Zu guter letzt, gewann er dann noch gegen Alexander. Dann trank er noch ein Bier, machte noch ein Spiel gegen Peter und erklärte ihm hinterher die Schwächen in seinem Spiel. Danach folgte ein weiteres Testspiel und die beiden waren zusammen mit Thomas J. und Thomas S. die letzten noch TT-spielenden. Die Uhr zeigte 0:15 Uhr.

Aber es haben auch einig andere nach dem Turnier, so ab 22:30 Uhr noch den Schläger geschwungen. Der Rest hat zugeschaut und über dies und jenes geplauscht.

Eine kleine Gruppe Unkaputtbare (Jürgen, Mika, Jan R., Britta, Stefan, Thomas S., Judith, Boris, Alexander) ging dann noch ins Schweinske, weil da die Küche noch offen hatte. Aber gerade eben so. Am Ende (ca. 01:30 Uhr) wurden wir nicht direkt rausgeschmissen, aber das große Licht ging an und kurze Zeit später stellte das Personal die Stühle auf alle Tische. Wir tranken natürlich noch aus und dann gingen alle nach Hause. Naja, fast alle. Judith hängte sich bei Bernd ein und zog ihn mit ins Querbeet ich ging auch mit. Nach einem Absackerbier gingen die beiden nach Hause und ich fand Anschluss und verlängerte diesen Abend bis kurz vor Vier.

Fazit: Es hat total Spass gemacht und dies nicht nur mir, sondern allen. Es haben viele mitgemacht. Die Stimmung war super und sie blieb es bis zum Ende. So, wollen wir es das nächste mal gerne wieder haben.